HC Dillingen-Diefflen – DJK Marpingen 27:27 (10:16)

Am 7. Spieltag der Oberliga haben wir beim HC Dillingen-Diefflen einen Punkt geholt, der sich am Ende wie ein Sieg anfühlte, über die gesamten 60 Minuten gesehen aber auch nach einem verschenkten Zähler schmeckte. Durch einen nervenstark verwandelten Siebenmeter von Fynn Waerder nach Ablauf der regulären Spielzeit sicherten wir uns ein 27:27, nachdem wir 2 Minuten vor Schluss noch mit drei Toren zurückgelegen hatten.

Die erste Halbzeit gehörte klar uns. Mit einer aggressiven, gut verschiebenden Abwehr und einem überragenden Simon Backes im Tor ließen wir die Gastgeber kaum ins Spiel kommen. Im Angriff hielten wir uns konsequent an das vorgegebene Konzept und erspielten uns schnell eine Führung. Nach gut sieben Minuten stand es 2:6, Dillingen musste beim Stand von 3:8 bereits die erste Auszeit nehmen. Auch danach blieben wir dran und zogen bis zur 15. Minute auf 3:11 davon. Die Gastgeber verkürzten zwar zwischenzeitlich, doch mit einer souveränen 10:16-Führung ging es in die Kabine.

Was dann folgte, war leider in allen Belangen nicht mehr das Niveau des ersten Durchgangs. Zunächst konnten wir den Vorsprung noch halten (13:19, 37.), doch dann riss der Faden. Wir warfen den gegnerischen Torhüter regelrecht warm und scheiterten zu oft an ihm, während Dillingen mit einem 6:0-Lauf, darunter drei Siebenmeter in Folge, bis zur 45. Minute zum 19:19 ausglich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bis die Gastgeber beim 23:22 erstmals in Führung gingen. Auch unsere Auszeit in der 53. Minute brachte keine Wende: In der 58. Minute kassierten wir den Treffer zum 27:24.

Dann kam die Schlussphase, und spätestens jetzt hieß es: anschnallen! Die Uhr zeigt 58:37 und wir verkürzen in Form von Kevin Lickes auf 27:25. Jetzt schöpften wir wirklich wieder Hoffnung und stellten auf eine sehr offensive Abwehr um. Das zahlte sich aus: Erneut Kevin Lickes traf 16 Sekunden vor Schluss zum 27:26. Wie auch immer wir es geschafft haben, jedoch erkämpften wir uns acht Sekunden vor dem Ende noch einmal den Ball und nahmen sechs Sekunden vor Schluss die Auszeit. Besprochen wurde ein Spielzug, der den Ausgleich bringen sollte. Zum Abschluss kam es aber nicht ganz wie geplant: Fynn Waerder wurde beim Wurf gefoult, der Gegenspieler sah dafür die Rote Karte, und es gab Siebenmeter. Fynn trat selbst an und verwandelte nach Ablauf der Zeit eiskalt zum 27:27-Endstand. Sein siebter Strafwurf an diesem Abend, sein siebter Treffer vom Punkt.

Unterm Strich bleibt ein Punkt mit gemischten Gefühlen. Nach der ersten Halbzeit hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen. Nach dem Verlauf des zweiten Durchgangs können wir mit dem Punktgewinn und der geglückten Aufholjagd in den letzten Sekunden aber durchaus zufrieden sein. Jetzt gilt es, die Lehren aus der zweiten Hälfte zu ziehen und die Leistung aus Halbzeit eins über 60 Minuten auf die Platte zu bringen.

HC Dillingen-Diefflen 2 – DJK Marpingen (Hornets) | 34:23 (14:9)

Am Samstagabend waren wir beim HC Dillingen-Diefflen 2 zu Gast und mussten uns am Ende deutlich mit 23:34 geschlagen geben.


Erste Halbzeit: Unkoordinierter Start, dann gefangen
In der Abwehr fanden wir zu Beginn nicht richtig zusammen und standen phasenweise unkoordiniert. Im Laufe der ersten Halbzeit steigerten wir uns dort aber merklich und fingen uns gut. Offensiv blieben wir über weite Strecken auf Augenhöhe und glichen mehrfach aus, konnten uns aber nie entscheidend absetzen. Kurz vor der Pause zog Dillingen-Diefflen auf 14:9 davon.


Zweite Halbzeit: Abschlussschwäche rächt sich
Nach dem Wechsel wurde unsere größte Schwachstelle offensichtlich: Im Angriff blieben zu viele gute Abschlüsse ohne Erfolg. Dillingen-Diefflen nutzte die daraus resultierenden Ballverluste konsequent für schnelle Gegenstöße und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Wir blieben zwar dran und erzielten weiterhin Treffer, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Am Ende stand ein deutliches 34:23 zu Buche.

Fazit: Mund abputzen und weiter
Positiv war die Entwicklung in der Abwehr, die sich nach dem wackligen Start gut gefangen hat. Entscheidend war am Ende aber die fehlende Durchschlagskraft im Angriff, die der Gegner über schnelle Gegenstöße knallhart bestrafte. Diese Woche steht im Training die Stabilisierung des Angriffs im Fokus.

JSG Bous/Wadgassen gewinnt gegen die DJK Marpingen mit 19:13

Die JSG Bous/Wadgassen setzte sich am 17. Oktober 2026 mit 19:13 gegen die DJK Marpingen durch.

Zu Beginn der Partie ging die JSG Bous/Wadgassen nach etwa drei Spielminuten in Führung. Diese Führung konnte die Mannschaft bis zum Ende des Spiels behaupten. Ab der zwölften Spielminute gelang es der DJK Marpingen nicht mehr, den Rückstand auf weniger als fünf Tore zu verkürzen.

In der Abwehr zeigte die DJK Marpingen eine solide Leistung. Allerdings verhinderten zahlreiche technische Fehler im Angriff, dass die Mannschaft den Rückstand entscheidend verkürzen konnte.

Spätestens in der 48. Spielminute war die Partie beim Stand von 19:13 zugunsten der JSG Bous/Wadgassen entschieden. Eine besonders starke Leistung zeigte der Torwart der DJK Marpingen, der mit einigen sehenswerten Paraden auf sich aufmerksam machte.

Damit sicherte sich die JSG Bous/Wadgassen den Sieg mit 19:13.

Hornets verlieren Derby gegen Illtal 2

Im Derby gegen die HF Illtal 2 hatten wir uns einiges vorgenommen, mussten uns am Ende aber mit 24:33 geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse erwischten wir keinen guten Start und gerieten früh ins Hintertreffen. Vor allem Luca Schichtel bekamen wir in der Anfangsphase überhaupt nicht in den Griff. Immer wieder fand er Lücken in unserer Abwehr und erzielte insgesamt zehn Treffer. So lagen wir zwischenzeitlich mit 6:10 und wenig später mit 7:11 zurück.

Mit der Umstellung auf eine Manndeckung gegen Schichtel bekamen wir unsere Defensive gegen Ende der ersten Halbzeit besser in den Griff. Dadurch konnten wir uns Schritt für Schritt wieder herankämpfen und den Abstand verkürzen. Dennoch gelang es uns nicht, den Rückstand bis zur Pause vollständig aufzuholen, sodass wir mit einem 12:15 in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand zunächst bestehen. Bis zur 40. Minute gelang es uns noch, dranzubleiben und beim 18:21 den Rückstand auf 3 Tore zu verkürzen. In dieser Phase war die Hoffnung da, das Derby noch einmal spannend machen zu können. Allerdings fehlte uns anschließend die nötige Konsequenz, um weiter aufzuschließen. In der Abwehr waren wir zu häufig unaufmerksam und konnten die Gegenspieler im Eins-gegen-eins nicht konsequent genug stoppen. Illtal nutzte das aus und zog wieder davon.

Auch im Angriff machten wir es uns selbst schwer. Mit zunehmender Zeit nahmen wir uns überhastete Abschlüsse, leisteten uns einige Fehlpässen und nahmen uns die Möglichkeit, unsere Angriffe sauber auszuspielen und den Abstand weiter zu verkürzen. So gelang es uns nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Ganz zum Schluss merkte man auch, dass wir das Spiel im Kopf schon abgehakt hatten, Illtal konnte den Vorsprung sogar auf 9 Tore ausbauen.

Der Endstand von 24:33 fällt sicherlich deutlicher aus, als es der zwischenzeitliche Spielverlauf vermuten ließ. Insgesamt geht der Sieg für die HF Illtal aber in Ordnung, da die Gäste unsere Schwächen in der Abwehr konsequent bestraften und wir es nicht schafften, über die gesamte Spielzeit konzentrierte Angriffe zu spielen.

Dennoch ein herzliches Danke an alle, die uns in der Halle unterstützt haben!

Zweite Halbzeit macht Mut – Hornets unterliegen in Völklingen

Am 5. Spieltag der Oberliga Saar mussten wir uns bei der HSG Völklingen mit 24:29 geschlagen geben. Dabei war die Partie in den ersten Minuten zunächst noch eng, doch durch zu viele technische Fehler ließen wir Völklingen immer wieder zu einfachen Toren kommen. So wurde aus dem zunächst knappen Abstand mit zunehmender Spieldauer ein immer größerer Rückstand.

Dabei gehört zur Wahrheit auch, dass die Gastgeber längst nicht jeden unserer Fehler bestrafen konnten. Mehrfach scheiterte Völklingen an Sebastian Heß im Tor, schloss zu ungenau ab oder leistete sich selbst technische Fehler. Trotzdem konnten wir die eigenen Fehler nicht konsequent genug abstellen. Nach dem 10:7 kamen wir zwar noch einmal auf zwei Tore heran, anschließend setzte sich Völklingen aber weiter ab und nahm eine 16:9-Führung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten wir dann ein deutlich besseres Gesicht. Wir spielten konzentrierter, machten weniger einfache Fehler und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen. Zwar baute Völklingen den Vorsprung zunächst noch auf neun Tore aus, doch anschließend kämpften wir uns Stück für Stück zurück.

Wir arbeiteten uns zunächst von 23:15 auf 23:17 heran und blieben auch danach dran. Vier Minuten vor dem Ende lag Völklingen noch mit 29:21 vorne, doch wir gaben uns nicht auf und verkürzten sogar noch auf 29:24.

Am Ende blieb es beim 24:29. Auch wenn wir ohne Punkte aus Völklingen zurückkehren, können wir aus der zweiten Halbzeit einiges mitnehmen: Wir haben die zweite Hälfte mit 15:13 gewonnen und sind unter 30 Gegentoren geblieben – und das gegen einen Gegner, der sich selbst klar im Meisterschaftsrennen der Oberliga positioniert hat.

Jetzt gilt es, die positiven Ansätze aus Halbzeit zwei mitzunehmen und vor allem die Anzahl der technischen Fehler in den weiteren Spielen zu reduzieren. Denn dass wir auch gegen einen starken Gegner mithalten können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.

Nach dem spielfreien Wochenende steht am 17.10.2026 um 19 Uhr das nächste Spiel vor heimischen Publikum an. Dann wartet im Lokalderby die HF Illtal 2 auf uns. Für diese besondere Partie wollen wir die positiven Ansätze aus Völklingen mitnehmen, unsere Fehler weiter reduzieren und dann im Derby die nächsten Punkte einfahren.

Unsere Torschützen: Fynn Jonas Waerder 10, Florian Knapp 5, Frederik Schmitt 3, Joshua Wolf und Daniel Hahn 2, Domenic Spalt und Etienne Reis 1

Männerhandball ist zurück in Marpingen: Hornets gewinnen Handballkrimi!

Hornets – SG Zweibrücken 2 32:31 (15:17)

Es war das Duell zweier Tabellennachbarn. Die Hornets auf Platz neun empfingen mit der SG Zweibrücken 2 den Tabellenzehnten. Schon der Blick auf die bisherigen Statistiken versprach einiges. Beide Mannschaften gehörten vor der Partie zu den offensivstärksten Teams der Liga und belegten bei den erzielten Treffern die Plätze zwei und vier.

Allerdings gab es auch die andere Seite der Statistik. Denn nicht nur beim Torewerfen mischten beide Teams ganz vorne mit. Auch bei den Gegentreffern gehörten die Hornets und die SG zur Ligaspitze. Offensiv also reichlich Qualität, defensiv auf beiden Seiten noch Luft nach oben.

Die Voraussetzungen für ein torreiches Spiel hätten damit kaum besser sein können.

Und genau das sollten die knapp 70 Zuschauer in der Marpinger Halle auch zu sehen bekommen.

Personell gab es vor der Partie allerdings noch einige Fragezeichen. Mit Fynn Jonas Waerder musste zunächst einer unserer Torgaranten auf der Bank Platz nehmen. Krankheitsbedingt konnte er unter der Woche nicht trainieren, sein Einsatz war selbst am Spieltag noch fraglich. Auch Eric Grünemeier, ebenfalls immer für zahlreiche Treffer gut, begann auf der Bank und kam in der ersten Hälfte erst spät zum Einsatz.

Nichtsdestotrotz schickte Trainer Chris Holz eine schlagkräftige Truppe aufs Feld. Den deutlich besseren Start erwischten allerdings die Gäste. Beim 1:5 liefen die Hornets bereits früh einem Rückstand hinterher.

Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab: Würden wir unsere Abwehr nicht in den Griff bekommen, würde es schwer werden, die Punkte in Marpingen zu behalten. Über weite Strecken agierte die Defensive zu unbeweglich und zu leise. Zweibrücken erkannte die Schwachstellen und nutzte sie konsequent aus.

Die Gäste spielten schnell, zielstrebig und mit viel Dynamik. Allen voran Fynn Kropp führte seine Mannschaft an diesem Abend immer wieder nach vorne. Mit gefälligem Passspiel attackierte die SG konsequent die Tiefe unserer Abwehr. Dabei überzeugten auch der spritzige Evan Latrell Gordon sowie die beiden treffsicheren Außenspieler Ben Oliver Schwindt und Dennis Bernt.

Allein dieses Quartett erzielte am Ende 24 Treffer für die SG.

Aus dem Rückraum entwickelte Zweibrücken hingegen deutlich weniger Gefahr. Lediglich drei Treffer gelangen den Gästen aus der Distanz. Umso ärgerlicher war es, dass wir die Angriffe über die Tiefe lange nicht konsequent genug verteidigen konnten.

Trotz des frühen Rückstands ließen sich die Hornets nicht abschütteln und arbeiteten sich Stück für Stück zurück in die Partie.

Zusätzliche Unterstützung kam gegen Ende der ersten Halbzeit von unseren Junghornets der männlichen C Jugend. Mit ihren Trommeln mischten sie sich unter die Zuschauer und sorgten lautstark für Stimmung auf den Rängen.

Mit einem 15:17 aus Sicht der Hornets ging es schließlich in die Kabinen.

Kampf, Tempo und Spannung bis zur letzten Sekunde

Die zweite Halbzeit zeigte den Zuschauern schließlich all das, was diesen Sport ausmacht. Kampf um jeden Zentimeter, hohes Tempo, sehenswerte Treffer und starke Kombinationen prägten die folgenden 30 Minuten.

Schade nur, dass lediglich knapp 70 Zuschauer diesen Handballabend in der Halle verfolgten. Die Kirmes in Alsweiler dürfte den einen oder anderen gelockt haben, hinzu kam die Verlegung des Spiels der Moskitos 1. Wer sich jedoch für die Halle entschieden hatte, sollte sein Kommen nicht bereuen.

Zunächst setzte sich das Bild aus der ersten Hälfte fort. Die Hornets kämpften sich heran, Zweibrücken fand die passende Antwort und hielt seinen Vorsprung. Immer wieder verkürzten wir, doch die Gäste schafften es zunächst, uns auf Abstand zu halten.

Bis zur 50. Minute.

Christoph Holz erzielte den lang ersehnten Ausgleich zum 27:27 und spätestens jetzt war die Stimmung in der Halle eine andere. Die Zuschauer peitschten ihre Hornets nach vorne und die Mannschaft nahm die Energie von den Rängen auf.

In dieser Phase waren es insbesondere Florian Knapp und der von außen äußerst treffsichere Kevin Lickes, die wichtige Akzente setzten. Das Momentum kippte zunehmend auf unsere Seite und die Hornets gingen mit einem Treffer Vorsprung in die entscheidende Phase der Partie.

Die letzten fünf Minuten hatten es in sich. Die Führung wechselte hin und her und beim 30:31 lag Zweibrücken letztmals an diesem Abend vorne. Auf Seiten der Gäste war es nun vor allem Fynn Kropp, der seine Mannschaft im Spiel hielt.

Ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase funktionierte nun auch das, was uns zuvor über weite Strecken Probleme bereitet hatte. Die Abwehr stand kompakter, die Zweikämpfe wurden konsequent angenommen und jeder biss sich in seine Aufgabe.

Mit dem umjubelten Treffer zum 32:31 übernahmen die Hornets erneut die Führung.

Noch 80 Sekunden waren zu spielen.

Zweibrücken warf noch einmal alles in die Waagschale und blieb nahezu die gesamte letzte Spielminute in Ballbesitz. Die Gäste suchten die entscheidende Lücke, doch diesmal hielt die Hornets Defensive stand. Kein Zentimeter wurde mehr verschenkt, jeder Zweikampf wurde angenommen und gemeinsam verteidigte die Mannschaft den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene.

32:31. Heimsieg!

Der Erfolg der Hornets geht in Ordnung. Beide Mannschaften lieferten sich ein temporeiches und vor allem spannendes Oberligaspiel, das Lust auf mehr macht.

Natürlich bleiben Aufgaben. Vor allem defensiv müssen wir es schaffen, über 60 Minuten beweglicher zu agieren, mehr miteinander zu kommunizieren und konsequenter zu verteidigen. Gleichzeitig hat die Mannschaft an diesem Abend gezeigt, dass sie Rückstände wegstecken, sich in ein Spiel zurückkämpfen und eine enge Partie am Ende auch für sich entscheiden kann.

Nach den ersten vier Saisonspielen stehen die Hornets nun mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

Und nach einem solchen Abend darf man es ruhig noch einmal sagen: Endlich ist er wieder angekommen, der Männerhandball in Marpingen!

Trotz deutlicher Niederlage beste Saisonleistung

Am Samstag dem 26.09. empfing die B-Jugend der DJK Marpingen die SG Berchem/Dudelange zum dritten Saisonspiel. Trotz einer deutlichen 17:34-Niederlage zeigte die DJK ihre bisher beste Leistung der Saison.

Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die Gäste körperlich und spielerich überlegen waren. Die SG Berchem/Dudelange ging früh in Führung und machte es der DJK schwer. Besonders in der Abwehr spielte Marpingen teilweise zu unentschlossen und ging nicht immer konsequent genug in die Zweikämpfe.

Im Angriff versuchte die DJK immer wieder, mit der „Schnellen Mitte“ zum Erfolg zu kommen. Der Spielzug funktionierte zwar besser als in den ersten beiden Spielen, wurde von den Gegnern aber häufig gut verteidigt. Außerdem hatten viele Torwürfe zu wenig Power und gingen direkt auf den Torwart. Dadurch konnten einige gute Chancen nicht genutzt werden. Trotzdem gab es immer wieder gelungene Aktionen. Noah Palubitzki zeigte auf Halb-Rechts eine gute Abwehrleistung und hielt gegen die körperlich überlegenen Gegner gut dagegen.

Zur Halbzeit lag Marpingen mit 7:16 zurück. Auch nach der Pause kämpfte die Mannschaft weiter und versuchte, den Rückstand zu verkürzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte die SG Berchem/Dudelange ihren Torwart. Dadurch konnte die DJK einige ihrer Würfe verwandeln. Insgesamt erzielte Marpingen in der zweiten Halbzeit ungefähr genauso viele Tore wie in der ersten. Der Rückstand konnte jedoch nicht mehr entscheidend verkürzt werden.

Am Ende musste sich die DJK Marpingen mit 17:34 geschlagen geben. Das Spiel zeigte, dass die DJK in der Abwehr mutiger werden und bei den Torwürfen mehr Druck entwickeln muss. Geleitet wurde die Partie von den beiden Schiedsrichtern Pasqual Dahlem und Lukas Schulz.

Verletzungssorgen bremsen uns aus: Deutliche Niederlage in Wadgassen | SV 08 Bous – DJK Marpingen (Hornets) | 37:15

Unter denkbar schlechten Vorzeichen mussten wir am Sonntagabend die Reise in die Wadgasser Glückaufhalle antreten. Extrem durch Verletzungen geschwächt und ohne etatmäßige Spieler auf den Halbpositionen im Rückraum war für uns an diesem Spieltag von vornherein kaum etwas zu holen. Am Ende mussten wir uns der SV 08 Bous deutlich mit 15:37 geschlagen geben.


Dass uns ohne die angestammten Kräfte auf den Halbpositionen die gewohnten spielerischen Mittel im Positionsangriff fehlen würden, war uns bereits vor dem Anpfiff klar. Die Gastgeber aus Bous agierten in der Defensive eher abwartend, standen aber kompakt genug, um unsere improvisierten Angriffsreihen vor große Probleme zu stellen.Wir mühten uns nach Kräften, doch ohne die nötige Torgefahr aus der Distanz fehlte unserem Offensivspiel einfach die Breite. Die daraus resultierenden Ballverluste nutzte Bous konsequent aus: Die Hausherren spielten ihr Umschaltspiel konsequent aus und kamen insbesondere über die zweite Welle zu schnellen Toren. Trotz des deutlichen Rückstands stimmte bei uns die Einstellung bis zum Schluss. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten wir ein gutes Rückzugsverhalten und verhinderten, dass die Gastgeber einfache Konter laufen konnten. Allerdings überzeugte Bous an diesem Abend mit gut durchgeführten Spielzügen im gebundenen Angriff. Gegen die flüssigen Kombinationen der Bouser fanden wir mit schwindenden Kräften im dezimierten Kader phasenweise keinen Zugriff mehr, sodass Bous das Ergebnis Tor um Tor bis zum 37:15-Endstand in die Höhe schraubte.

Fazit: Fokus auf die Genesung unseres Lazaretts. Dieses Spiel kann aufgrund unserer extremen Personalnot sportlich kaum als Gradmesser dienen. Positiv mitzunehmen bleibt, dass die Mannschaft sich nicht hängen ließ. Für uns gilt es nun primär, dass sich das Lazarett in den kommenden Tagen lichtet und unsere verletzten Akteure schnellstmöglich fit werden, damit wir in den nächsten Wochen wieder mit voller Kapazität angreifen können.

Hornets-Motor stottert noch: Niederlage in Saarbrücken
ATSV/TVA Saarbrücken gegen Männer 1 Hornets 40:36

Ein stimmungsvolles Spiel, jede Menge Tore und am Ende leider keine Punkte für unsere Hornets. Mit 36:40 mussten sich unsere Männer 1 beim ATSV/TVA Saarbrücken geschlagen geben.

Bereits das Endergebnis lässt erahnen, wo an diesem Abend auf beiden Seiten nicht unbedingt der Schwerpunkt lag: in der Abwehrarbeit. Während die Gastgeber defensiv ebenfalls alles andere als unüberwindbar waren, präsentierte sich unsere Deckung leider noch einen Tick wackliger.

Dabei erwischten die Hornets zunächst den besseren Start. Beim 10:7 lagen wir mit drei Treffern in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wäre durchaus ein noch deutlicherer Vorsprung möglich, wenn nicht sogar nötig gewesen.

Im Angriff fanden wir unsere Möglichkeiten und kamen regelmäßig zum Torerfolg.
Das größere Problem lag auf der anderen Seite des Feldes.
Während Saarbrücken eine robuste 6:0 Deckung stellte, war unser eigenes Abwehrzentrum bisweilen regelrecht verwaist. Auf einen eigenen Treffer folgte viel zu häufig und vor allem viel zu schnell die erfolgreiche Antwort der Gastgeber. Wirklich Zugriff auf das Saarbrücker Angriffsspiel bekamen wir nicht.

Besonders ärgerlich: Vieles von dem, was uns Saarbrücken präsentierte, kam keineswegs überraschend. Die zu erwartenden Aktionen waren unter der Woche analysiert und entsprechende Lösungen besprochen worden. Auf dem Spielfeld wollten diese Erkenntnisse jedoch nicht so recht in den Köpfen ankommen. Die Vorgaben wurden zu selten umgesetzt und Saarbrücken konnte genau mit den Mitteln zum Erfolg kommen, auf die wir eigentlich vorbereitet waren.

Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Gastgeber unsere fehlende Konsequenz und konnten sich erstmals etwas deutlicher absetzen. Diesen Vorsprung verteidigte Saarbrücken anschließend nahezu bis zum Ende der Partie.

Ganz abschreiben ließen sich die Hornets allerdings nie. Immer wieder gab es Phasen, in denen wir uns sowohl defensiv als auch offensiv zurück in die Begegnung kämpften. Ein oder zweimal gelang es uns, den Rückstand wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch genau dann, als das Momentum hätte kippen können, brachten uns unglückliche Wurfentscheidungen erneut um den verdienten Lohn.

Hinzu kamen einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die aus unserer Sicht unglücklich gegen uns liefen. Es waren weniger die eindeutigen Situationen als vielmehr die berühmten Kann Entscheidungen oder 50:50 Entscheidungen, die an diesem Abend gefühlt nahezu ausschließlich zugunsten der Gastgeber ausfielen. Den entscheidenden Grund für die Niederlage müssen wir dennoch bei uns selbst suchen. Möglichkeiten, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken, waren vorhanden.

Auch unsere Torhüter erwischten einen schweren Abend und fanden nicht den Zugriff, den sie in den vergangenen Spielen immer wieder gezeigt hatten. Auf der Gegenseite konnte sich der Saarbrücker Schlussmann dagegen mehrfach entscheidend auszeichnen, wobei wir ihm mit unseren Wurfbildern durchaus entgegenkamen. Alles, was halbhoch oder tief auf sein Tor kam, wurde nahezu zur sicheren Beute. Wenn wir dagegen konsequent hoch abschlossen, waren wir deutlich erfolgreicher. Auch hier fehlte es uns an der nötigen Anpassung während des Spiels.

So stehen am Ende 36 eigene Treffer, die auswärts eigentlich eine gute Grundlage sein sollten, aber eben auch 40 Gegentore, mit denen es schwer wird, ein Spiel zu gewinnen.

Die Partie lässt sich vielleicht am besten mit einem Bild zusammenfassen:
Der Motor der Hornets hat definitiv die nötigen PS für diese Liga. Aber noch stottert er zu häufig. Jetzt wird es Zeit, das richtige Öl für die Maschine zu finden, damit die Leistung endlich konstant auf die Straße kommt.

Denn dass der Motor laufen kann, haben die Hornets auch in Saarbrücken phasenweise gezeigt. Jetzt müssen aus diesen Phasen endlich 60 Minuten werden.

Arbeitssieg an der französischen Grenze

Mit eigentlich guten Voraussetzungen ging es für unsere männliche Jugend B zum Auswärtsspiel nach Rilchingen. Die Gastgeber traten mit nur sieben Feldspielern an, während bei uns Len Dauber, Benjamin Schulz, Nico Schlicher und Leo Recktenwald fehlten. Unterstützt wurden wir zudem von Adrian Strenger und Elias Gottschalk aus der C-Jugend. Noah Palubitzki ging angeschlagen in die Partie und hatte unter der Woche nicht trainieren können.

Die Marschroute war klar: Mit Tempo, viel Bewegung und unseren Spielzügen wollten wir den Gegner unter Druck setzen. Doch zunächst wollte davon wenig zu sehen sein. Rilchingen spielte zwar ohne echte Rückraumschützen, fand aber immer wieder die Lücken zwischen sechs und neun Metern. Unsere Abwehr bekam kaum Zugriff.

Auch offensiv lief es zunächst nicht rund. Zu wenig Bewegung, wenig Geduld und teilweise haarsträubende Abschlüsse prägten unser Spiel. Allein in einer Überzahlsituation wurden drei Bälle völlig unvorbereitet aus zehn Metern aufs Tor geworfen.

Mit der Einwechslung von Noah Palubitzki kam anschließend mehr Stabilität ins Spiel. Auch Adrian Strenger und Elias Gottschalk brachten wichtige Bewegung in den Angriff. Trotzdem ging es mit einem 8:7-Rückstand in die Pause.

Nach einer ruhigen und sachlichen Halbzeitansprache zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. In der Abwehr wurde deutlich konsequenter gearbeitet und auch im Angriff geduldiger gespielt. So konnten wir uns zwischenzeitlich auf drei bis vier Tore absetzen. Einige Unterzahlsituationen verhinderten jedoch, dass wir die Partie frühzeitig entscheiden konnten.

In dieser Phase war es einmal mehr Max Zägel im Tor, der mit wichtigen Paraden dafür sorgte, dass wir den Vorsprung verteidigen konnten.

Am Ende nehmen wir die beiden Punkte mit nach Marpingen. Sicherlich etwas glücklich, aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aber nicht unverdient.

Zwei Punkte im Gepäck – und gleichzeitig einige Hausaufgaben für die kommenden Trainingseinheiten.