Hornets-Motor stottert noch: Niederlage in Saarbrücken
ATSV/TVA Saarbrücken gegen Männer 1 Hornets 40:36

Ein stimmungsvolles Spiel, jede Menge Tore und am Ende leider keine Punkte für unsere Hornets. Mit 36:40 mussten sich unsere Männer 1 beim ATSV/TVA Saarbrücken geschlagen geben.

Bereits das Endergebnis lässt erahnen, wo an diesem Abend auf beiden Seiten nicht unbedingt der Schwerpunkt lag: in der Abwehrarbeit. Während die Gastgeber defensiv ebenfalls alles andere als unüberwindbar waren, präsentierte sich unsere Deckung leider noch einen Tick wackliger.

Dabei erwischten die Hornets zunächst den besseren Start. Beim 10:7 lagen wir mit drei Treffern in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wäre durchaus ein noch deutlicherer Vorsprung möglich, wenn nicht sogar nötig gewesen.

Im Angriff fanden wir unsere Möglichkeiten und kamen regelmäßig zum Torerfolg.
Das größere Problem lag auf der anderen Seite des Feldes.
Während Saarbrücken eine robuste 6:0 Deckung stellte, war unser eigenes Abwehrzentrum bisweilen regelrecht verwaist. Auf einen eigenen Treffer folgte viel zu häufig und vor allem viel zu schnell die erfolgreiche Antwort der Gastgeber. Wirklich Zugriff auf das Saarbrücker Angriffsspiel bekamen wir nicht.

Besonders ärgerlich: Vieles von dem, was uns Saarbrücken präsentierte, kam keineswegs überraschend. Die zu erwartenden Aktionen waren unter der Woche analysiert und entsprechende Lösungen besprochen worden. Auf dem Spielfeld wollten diese Erkenntnisse jedoch nicht so recht in den Köpfen ankommen. Die Vorgaben wurden zu selten umgesetzt und Saarbrücken konnte genau mit den Mitteln zum Erfolg kommen, auf die wir eigentlich vorbereitet waren.

Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Gastgeber unsere fehlende Konsequenz und konnten sich erstmals etwas deutlicher absetzen. Diesen Vorsprung verteidigte Saarbrücken anschließend nahezu bis zum Ende der Partie.

Ganz abschreiben ließen sich die Hornets allerdings nie. Immer wieder gab es Phasen, in denen wir uns sowohl defensiv als auch offensiv zurück in die Begegnung kämpften. Ein oder zweimal gelang es uns, den Rückstand wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch genau dann, als das Momentum hätte kippen können, brachten uns unglückliche Wurfentscheidungen erneut um den verdienten Lohn.

Hinzu kamen einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die aus unserer Sicht unglücklich gegen uns liefen. Es waren weniger die eindeutigen Situationen als vielmehr die berühmten Kann Entscheidungen oder 50:50 Entscheidungen, die an diesem Abend gefühlt nahezu ausschließlich zugunsten der Gastgeber ausfielen. Den entscheidenden Grund für die Niederlage müssen wir dennoch bei uns selbst suchen. Möglichkeiten, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken, waren vorhanden.

Auch unsere Torhüter erwischten einen schweren Abend und fanden nicht den Zugriff, den sie in den vergangenen Spielen immer wieder gezeigt hatten. Auf der Gegenseite konnte sich der Saarbrücker Schlussmann dagegen mehrfach entscheidend auszeichnen, wobei wir ihm mit unseren Wurfbildern durchaus entgegenkamen. Alles, was halbhoch oder tief auf sein Tor kam, wurde nahezu zur sicheren Beute. Wenn wir dagegen konsequent hoch abschlossen, waren wir deutlich erfolgreicher. Auch hier fehlte es uns an der nötigen Anpassung während des Spiels.

So stehen am Ende 36 eigene Treffer, die auswärts eigentlich eine gute Grundlage sein sollten, aber eben auch 40 Gegentore, mit denen es schwer wird, ein Spiel zu gewinnen.

Die Partie lässt sich vielleicht am besten mit einem Bild zusammenfassen:
Der Motor der Hornets hat definitiv die nötigen PS für diese Liga. Aber noch stottert er zu häufig. Jetzt wird es Zeit, das richtige Öl für die Maschine zu finden, damit die Leistung endlich konstant auf die Straße kommt.

Denn dass der Motor laufen kann, haben die Hornets auch in Saarbrücken phasenweise gezeigt. Jetzt müssen aus diesen Phasen endlich 60 Minuten werden.

Hornets feiern Oberliga-Comeback – starke Leistung trotz 24:30-Niederlage

DJK Marpingen gegen HC St. Ingbert Hassel 24:30 (13:12)

Endlich wieder Oberliga Handball in Marpingen! Nach vier Jahren Abstinenz feierte die erste Männermannschaft der DJK am Samstagabend ihr Heim Comeback in der Oberliga Saar. Seit 2022 mussten die Marpinger Handballfreunde darauf warten. Zum Auftakt wartete gleich ein echter Prüfstein. Mit dem HC St. Ingbert Hassel gastierte ein Regionalligaabsteiger in Marpingen.

Knapp 100 Zuschauer wollten sich die Rückkehr der Hornets auf die Oberliga Bühne nicht entgehen lassen und sahen eine Marpinger Mannschaft, die von Beginn an deutlich machte, dass sie in dieser Spielklasse nicht nur mitspielen möchte.

Hornets erwischen starken Start

Die DJK fand hervorragend in die Partie. Statt kopflos gegen den favorisierten Gegner anzurennen, suchten die Hornets geduldig nach intelligenten spielerischen Lösungen. Die Mannschaft wirkte bestens auf den Gegner eingestellt, agierte konzentriert und brachte St. Ingbert Hassel immer wieder in Schwierigkeiten.

Vor allem die offensive Marpinger Abwehr stellte die Gäste vor Probleme. Dahinter präsentierten sich auch die Torhüter in starker Verfassung. So entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Hornets über weite Strecken des ersten Durchgangs die bessere Mannschaft waren.

Zur Halbzeit führte Marpingen mit 13:12. Gemessen am Spielverlauf hätte dieser Vorsprung durchaus noch etwas deutlicher ausfallen können.

St. Ingbert kommt stärker aus der Kabine

Nach dem Seitenwechsel erhöhte St. Ingbert die Intensität. Spielerisch fanden die Gäste gegen die offensive DJK Deckung und die gut aufgelegten Marpinger Torhüter zunächst weiterhin nur wenige überzeugende Lösungen. Dennoch bekam der Regionalligaabsteiger die Begegnung zunehmend besser in den Griff.

Statt komplizierter Kombinationen setzte Hassel nun verstärkt auf seine körperlichen Vorteile und knallharte Würfe aus dem Rückraum. Damit hatten die Gäste zunehmend Erfolg.

Erst in der 45. Minute gelang es St. Ingbert, sich erstmals auf zwei Treffer abzusetzen. Doch die Hornets ließen sich davon nicht beeindrucken. Marpingen blieb dran, kämpfte um jeden Ball und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase hinein offen. Noch bis zur 55. Minute war die Partie völlig ausgeglichen und alles möglich.

Zwei rote Karten in einer hektischen Schlussphase

Dann wurde es bitter für die Hornets. Zwei aus Marpinger Sicht äußerst unglückliche Schiedsrichterentscheidungen führten in der entscheidenden Phase zu roten Karten gegen die Gastgeber. Das Gespann hatte die Begegnung auf beiden Seiten sehr kleinlich geleitet. Gerade in dieser spielentscheidenden Situation hätte man sich aus Marpinger Sicht etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Bewertung der Aktionen gewünscht.

Die beiden Platzverweise waren schließlich ein Rückschlag, den die Hornets in den verbleibenden Minuten nicht mehr kompensieren konnten. St. Ingbert nutzte die Situation konsequent und setzte sich in der Schlussphase entscheidend ab.

So stand am Ende ein 24:30 auf der Anzeigetafel. Der Sieg der Gäste war über die gesamte Spielzeit betrachtet nicht unverdient, fiel mit sechs Toren Unterschied allerdings deutlicher aus, als es der Verlauf dieser lange offenen Begegnung vermuten ließ.

Ein Auftakt, der Mut macht

Trotz der Niederlage überwog auf Marpinger Seite eine wichtige Erkenntnis: Die Hornets sind in der Oberliga angekommen.

Gegen einen Regionalligaabsteiger zeigte die Mannschaft über weite Strecken, dass sie keineswegs chancenlos ist. Im Gegenteil, an diesem Abend wäre durchaus mehr möglich gewesen. Die spielerischen Lösungen, die aggressive und offensive Abwehrarbeit sowie die starke Torhüterleistung machen Mut für die kommenden Aufgaben.

Nach vier Jahren ist der Oberliga Handball zurück in Marpingen. Das erste Spiel hat bereits gezeigt, worauf sich die Zuschauer freuen dürfen.

Ein gelungener Auftakt trotz Niederlage. Die Hornets sind wieder da und wir dürfen uns auf eine spannende Oberliga Saison freuen!

TV Merchweiler 2 – DJK Marpingen 2 26:32 (13:19)

Die zweite Handballmannschaft der DJK Marpingen ist mit einem deutlichen Auswärtssieg in die neue Saison gestartet. Bei TV Merchweiler 2 setzte sich das Team am Samstagabend mit 32:26 durch und untermauerte damit gleich zum Auftakt seine Ambitionen.


Starker Beginn
Marpingen legte von der ersten Minute an den Grundstein für den Erfolg. Bereits nach knapp sieben Minuten führte die Mannschaft mit 0:6, angeführt von einem treffsicheren Etienne Reis sowie Toren von Fabian Marius Möhlecke, Jannick Morsch, Oliver Keßler und Julian Cornelius. Merchweiler fand erst durch Jonathan Becker zum ersten eigenen Treffer.


Auch danach blieb Marpingen tonangebend und baute den Vorsprung kontinuierlich aus, wenngleich Merchweiler – allen voran durch Dennis Philipp, der mit sechs Treffern zum besten Werfer der Gastgeber avancierte – immer wieder verkürzen konnte. Zur Halbzeit stand es 19:13 aus Sicht von Marpingen, nachdem Fabian Marius Möhlecke kurz vor der Pause noch einmal traf.


Zweite Halbzeit: Kontrollierter Vorsprung
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglicheneres Bild – beide Teams erzielten je 13 Tore –, dennoch geriet der Vorsprung der Marpinger nie ernsthaft in Gefahr. Die Führung schwankte zwischen fünf und elf Toren. Merchweiler kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, angetrieben von einem starken Dennis Philipp und Merlin Löb, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Etienne Reis setzte mit dem Schlusstreffer zum 32:26 den Schlusspunkt.


Torschützen DJK Marpingen 2:
Etienne Reis (10), Fabian Marius Möhlecke (8), Jan Brück (5), Benjamin Brück (3), Oliver Keßler (2), Till Egler (1), Julian Cornelius (1), Jannick Morsch (1), Yannick Rech (1)

Mit dem Auswärtserfolg zum Saisonauftakt sendet DJK Marpingen 2 ein deutliches Signal für die kommenden Aufgaben.

Hornets 2 : Niederlage im Derby gegen RW Schaumberg

Wir mussten am Wochenende in eigener Halle eine Niederlage hinnehmen. Gegen den RW Schaumberg verloren wir mit 20:29 (13:17).

In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Wir zeigten großen Einsatz und ließen den Gegner zunächst nicht entscheidend davonziehen. Jeder Spieler von uns zeigte dabei über die gesamte Spielzeit hinweg volles Engagement und stellte sich der Herausforderung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem RW Schaumberg jedoch, innerhalb von rund 15 Minuten zehn Treffer zu erzielen und sich eine 7:10-Führung zu erspielen. Trotz aller Bemühungen konnten wir den Vorsprung der Gäste bis zur Pause nicht mehr verkürzen, sodass wir mit einem 13:17-Rückstand in die Kabine gingen.

Auch nach der Pause blieb der RW Schaumberg das bestimmende Team der Begegnung. Wir kämpften weiterhin engagiert und versuchten, den Rückstand zu verkürzen, fanden jedoch nur schwer Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der RW Schaumberg auf acht Tore ab. In der Schlussphase konnten die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen und sicherten sich schließlich einen deutlichen 20:29-Auswärtssieg.

Für uns geht es bereits am 21. März um 19:00 Uhr weiter. Dann treten wir auswärts beim SV Bous an. Nach der knappen 28:29-Niederlage im Hinspiel gilt es für uns nun, wieder einen Sieg zu erringen und wichtige Punkte mitzunehmen.

Starke Abwehrleistung beim 28:19 Heimsieg

Mit einem überzeugenden 28:19-Erfolg gegen den TuS Elm-Sprengen haben wir vor heimischem Publikum beim letzten Heimspiel 2025 nicht nur zwei wichtige Punkte eingefahren, sondern uns durch die gleichzeitige Niederlage von Illtal 2 in Saarbrücken auch wieder die Tabellenführung gesichert. Grundlage des Sieges war einmal mehr unsere starke Defensive, die über die gesamten 60 Minuten sehr konzentriert arbeitete und den Gegner bei unter 20 Gegentoren hielt.

Zu Beginn entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften tasteten sich heran, Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch vor allem unsere Abwehr stand früh sehr kompakt, auch wenn die Gegner sehr sehr lange Angriffe spielten (was von den Schiedsrichtern auch nicht wirklich unterbunden wurde). Besonders auffällig war eine längere Phase zwischen der 5. und 11. Minute, in der kein Treffer fiel – ein Abschnitt, der sinnbildlich für die intensive Defensivarbeit stand. Schritt für Schritt konnten wir uns jedoch absetzen, zwangen Elm-Sprengen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und nutzten unsere Chancen im Angriff konsequent. So erspielten wir uns bis zur Pause eine verdiente 12:7-Führung.

Nach dem Seitenwechsel knüpften wir nahtlos an diese Leistung an. Unsere Abwehr blieb aggressiv und aufmerksam, gewann viele Bälle und provozierte technische Fehler beim Gegner. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns für diese starke Defensivleistung dann auch belohnen: Durch schnelle Ballgewinne und ein hohes Tempo nach vorne erzielten wir mehrere einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Dadurch bauten wir unseren Vorsprung kontinuierlich aus und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Heimsieg aufkommen.

Am Ende stand ein verdienter 28:19-Erfolg, der uns erneut an die Spitze der Tabelle bringt. Mit diesem Rückenwind freuen wir uns nun auf das kommende Gipfeltreffen: Nächste Woche Samstag treffen wir in unserem letzten Spiel des Jahres auf Illtal 2 – mit dem klaren Ziel, unsere Serie fortzusetzen.

Knapper Kampfsieg im harzfreien Kirkel

Für unsere erste Mannschaft stand am späten Sonntagabend das unbeliebte harzfreie Auswärtsspiel in Kirkel an. Die gewohnten Schwierigkeiten in dieser Halle begleiten uns nun seit Jahren, und auch diesmal taten wir uns wieder deutlich schwer. Hinzu kam, dass wir bereits ab der 10. Minute ohne Auswechselspieler auskommen mussten: Fynn wollte es trotz seiner Krankheit versuchen, musste aber schnell feststellen, dass es gesundheitlich nicht möglich war. Ab diesem Zeitpunkt waren wir gezwungen, das gesamte Spiel in unveränderter Besetzung durchzuspielen.

Dass wir uns in der harzfreien Umgebung schwertun, zeigte sich deutlich: Viele Fehlwürfe, ausgelassene klare Chancen und ein Angriffsspiel, das selten in seinen Rhythmus fand. Zwar erwischten wir einen guten Start und erspielten uns früh eine 3:7-Führung, doch das Spiel blieb fehlerbehaftet – besonders sichtbar in der Phase zwischen der 10. und 17. Minute, in der kein einziges Tor fiel. Mit der 10:13-Halbzeitführung konnten wir dennoch einigermaßen zufrieden sein.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich die Partie immer mehr zu einem echten Nervenkrimi. Wir kamen schlecht aus der Kabine, verpassten den Einstieg komplett und ließen Kirkel Tor um Tor herankommen. Unsere vielen vergebenen Chancen machten das Spiel unnötig spannend, und etwa acht Minuten vor Schluss war es schließlich so weit: Kirkel drehte die Partie und ging erstmals in Führung. Plötzlich war alles möglich – der Ausgang vollkommen offen.

Dann kam die Schlussphase, in der die Spannung kaum auszuhalten war: 45 Sekunden vor dem Ende stand es 21:21, Ballbesitz und Auszeit Kirkel. Die Halle wurde unruhig, der Druck stieg – doch unsere Abwehr blieb stabil: der Torabachluss der Kirkeler von rechts außen war nicht erfolgreich und Christoph Holz nahm sofort die Auszeit. Damit blieben uns noch rund 20 Sekunden, 20 Sekunden für einen letzten Anlauf. Der in der Auszeit geplante Spielzug klappte perfekt und Steven traf wenige Sekunden vor Schluss zum 21:22.

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, war dieser Sieg sicher nicht selbstverständlich, vielleicht sogar etwas glücklich. Umso größer waren danach Erleichterung und Freude.

Die wichtigste Erkenntnis für uns: Wir können solche engen Spiele, die bis zur letzten Sekunde offen sind, tatsächlich auch gewinnen – konnten wir in der Vergangenheit häufig solche Situationen nicht für uns entscheiden. Dieses Mal aber nehmen wir die zählbaren, enorm wichtigen Punkte aus Kirkel mit.

Ein Sieg, der zwar nicht schön war, aber umso wertvoller. Jetzt heißt es: regenerieren, das Positive mitnehmen und beim letzten Heimspiel des Jahres nächste Woche vor eigenem Publikum wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Steven Marx (8), Jonas Hubertus (4), Etienne Reis (3), Eric Grünemeier (2), Jens Staub (2), Fynn Jonas Waerder (2), Jannis Plein (1), Sebastian Heß

Handballthriller in Marpingen – wir machen es unnötig spannend, holen aber die Punkte!

Was für ein Handballnachmittag in Marpingen! Vor heimischem Publikum konnten wir uns in einem intensiven Schlagabtausch mit 34:30 gegen den HF Köllertal durchsetzen.
Dabei standen die Vorzeichen eigentlich alles andere als gut: Mit Joshua Wolf, Jens Staub und Fynn Waerder fehlten gleich drei wichtige Spieler im Kader. Umso wertvoller war es, dass uns Christian Nick – aus dem „Handballruhestand“ direkt als Goalgetter mit 9 Toren zurück – sowie Julian Lösch, Marcel Liebetrau, Oliver Keßler, Jannis Laub und Yannick Teichmann unterstützten. Vielen Dank euch – ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen!

Nach einer ausgeglichenen und zeitweise fahrigen ersten Halbzeit, in der wir gut und gerne statt mit einem 14:14 Unentschieden auch mit einer Führung hätten in die Pause gehen können, kamen wir mit deutlich mehr Energie und Überzeugung aus der Kabine.

In Halbzeit zwei zeigten wir klar, was in uns steckt – entschlossener in der Abwehr, zielstrebiger im Angriff und mit dem nötigen Biss, um das Spiel an uns zu reißen.

Zwischenzeitlich erspielten wir uns sogar eine 6-Tore-Führung. Eigentlich alles im Griff, aber wir dachten uns wohl: Ein bisschen Nervenkitzel zum Abschluss geht immer. Nach einer 2-Minuten Zeitstrafe gegen uns in Minute 56 beim Stand von 32:26 machten wir es noch einmal spannend. Statt die Führung clever auszuspielen, schenkten wir Köllertal mit überhasteten Abschlüssen gleich mehrere Bälle zurück und sie kamen bis auf 2 Tore wieder an uns ran. Dennoch behielten wir die Nerven und retteten den Vorsprung verdient über die Zeit.

Die Partie endete jedoch etwas unschön: zum Schluss gab es ein absolut unnötiges Frustfoul des Gegners gegen Steven Marx und ein kurzes Gemenge, das mit der roten Karte für Nicolas Gilcher und Steven bestraft wurde. Glücklicherweise blieb die Aktion jedoch ohne Verletzungen.

Unterm Strich bleibt: bessere zweite Halbzeit, Heimsieg, zwei Punkte – und ein Team, das zusammensteht, auch wenn wir in ungewohnter Zusammenstellung agierten.

Nächsten Sonntag geht’s auswärts gegen den TV Kirkel – mit dem klaren Ziel, die nächsten zwei Punkte – wohlgemerkt aus harzfreier Halle – zu entführen!

Derbysieger: Hornets 1 ziehen erfolgreich in die nächste Pokalrunde ein

Die erste Männermannschaft der DJK Marpingen schlägt die Black Bulls Alsweiler in einem spannenden Pokalspiel vor heimischem Publikum mit 30:26.

Am Samstag Abend konnten die zahlreichen Zuschauer in der Marpinger Sporthalle ein siegreiches Spiel der ersten Männermannschaft verfolgen. Die Gastgeber waren zwar durch die Ausfälle von Steven Marx und Fynn Waerder personell etwas geschwächt, wollten jedoch im Gemeindederby gegen die Black Bulls aus Alsweiler kämpfen und Zähne zeigen.
Nach einem eher holprigen Beginn der Partie, begleitet von einer frühen Zeitstrafe gegen Jonas Hubertus, konnte das Team von Christoph Holz den Rückstand von 2:5 zu Minute Dreizehn durch Joshua Wolf zum 6:6 neutralisieren. Auf die Aufholjagd der Anfangsphase folgte ein körperbetontes und teilweise auch hitzig geführtes Spiel auf Augenhöhe, bei dem es keinem der Teams gelang, einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten.
Mit einem Stand von 14:12 ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.
Die Zuschauer sahen im folgenden Spielverlauf einige schöne Distanzschüsse von Jonas Hubertus und immer wieder schnelle Tore über Tempogegenstöße.
Den Halbzeit-Vorsprung konnte unsere Mannschaft bis zur 40. Minute verteidigen, ehe Alsweiler mit 20:20 den Ausgleich schaffte. Kurz zuvor sahen die Gäste jedoch eine Disqualifikation ihres Spielers Jonas Schiffler. Zu Beginn der letzten zehn Minuten des Spiels konnten die Gastgeber ihre Führung durch gute Abwehrarbeit und schnelle Tore von Oliver Keßler und Eric Grünemeier wiederherstellen, halten und final zu einem 30:26 ausbauen.
Besonders hervorzuheben wäre eine Angriffsaktion aus den ersten fünf Spielminuten: Jannis Plein spielt beim Schnellangriff einen wunderschönen Kempa-Pass auf Eric, welcher mit seinem Wurf leider nur die Torlatte trifft.

Am kommenden Samstag 29.11.2025 ist die erste Mannschaft der HF Köllertal um 15:50 Uhr zu Gast in Marpingen.

Unsere Spieler & Tore:
Eric Grünemeier (11), Jens Staub (5), Joshua Wolf (5), Jonas Hubertus (3), Oliver Keßler (3), Etienne Reis (3), Sebastian Heß, Matthias Ottenbreit, Jannis Plein, Christopher Schnur

Torspektakel in Marpingen: Wir gewinnen das Derby gegen die DJK Oberthal mit 39:25!

Schon vor dem Anpfiff war die Anspannung und Vorfreude auf das Derby deutlich zu spüren – auf dem Feld wie auch auf der Tribüne. Zunächst war die Partie sehr umkämpft und beide Mannschaften erwischten einen guten Start. Unser Spiel war zunächst sehr hektisch und wir schafften es nicht, einfach Tore der Oberthaler zu unterbinden. Doch wir behielten die Nerven und gingen mit einer 17:15-Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte legten wir dann richtig los und konnten uns direkt mit 5 Toren auf 20:15 absetzen. Dieser Lauf brach die Oberthaler Gegenwehr und eine kompakte Abwehr, eine super Stimmung von der Bank, schnelles Umschalten und konzentrierte Abschlüsse sorgten dafür, dass wir den Abstand Schritt für Schritt weiter erhöhen konnten. Besonders unsere Offensivstärke war beeindruckend – in regelmäßigen Abständen fanden wir den Weg zum Tor und zogen bis zur Mitte der zweiten Halbzeit bereits zweistellig davon.

Am Ende stand ein deutlicher 39:25-Heimsieg, den wir gemeinsam ausgelassen feiern konnten. Die Atmosphäre in der Halle war großartig, und das gesamte Team zeigte eine geschlossene, leidenschaftliche Leistung.

Weiter geht’s für uns nach kurzer Pause am 8. November um 19:00 Uhr auswärts bei der HWE Erbach-Waldmohr.

Unser Kader und die Tore:
Fynn Waerder (11/6), Steven Marx (5), Etienne Reis (5), Jannis Plein (4), Robin Schweitzer (4), Joshua Wolf (4), Eric Grünemeier (3), Jonas Hubertus (3), Matthias Ottenbreit

DJK Marpingen 2 zeigt starke Leistung

DJK Marpingen 2 zeigt starke Leistung – 43:26-Erfolg gegen HSG TVA/ATSV Saarbrücken 3

Zum zweiten Spieltag in der Männer Bezirksliga empfingen wir die HSG TVA/ATSV Saarbrücken 3 in heimischer Halle. Nach unserem gelungenen Saisonstart blieb unser Team auch diesmal siegreich und gewann mit 43:26 deutlich.

Der Spielverlauf zeigte von Anfang an, dass wir das Heft in die Hand nehmen wollten. Mit viel Tempo im Angriff, variantenreichen Spielzügen und einer stabilen Defensive setzten wir unseren Gegner unter Druck. Schon in der ersten Halbzeit gelang es uns, eine klare Führung herauszuspielen und den Gegner kontinuierlich zu distanzieren.

In der zweiten Halbzeit bauten wir unseren Vorsprung weiter aus. Unsere Abwehr zeigte sich zunehmend dominant, ließ wenige Chancen und Räume zu, während wir vorne konzentriert weiterarbeiteten und effiziente Abschlüsse fanden. Gegen Ende konnten wir die Partie kontrolliert herunterspielen und den Vorsprung sicher ins Ziel bringen.

Dieser deutliche Sieg unterstreicht unsere Ansprüche in der Liga und gibt uns weiter Rückenwind. Jetzt heißt es, an diese Leistung anzuknüpfen und in den kommenden Spielen genauso konzentriert und geschlossen aufzutreten.

Das nächste Spiel bringt direkt Derbyfeeling mit sich, denn am Sonntag, den 21.9. geht es um 19:30Uhr gegen Oberthal in die Bliesthalhalle.