Hornets 2 : Niederlage im Derby gegen RW Schaumberg

Wir mussten am Wochenende in eigener Halle eine Niederlage hinnehmen. Gegen den RW Schaumberg verloren wir mit 20:29 (13:17).

In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Wir zeigten großen Einsatz und ließen den Gegner zunächst nicht entscheidend davonziehen. Jeder Spieler von uns zeigte dabei über die gesamte Spielzeit hinweg volles Engagement und stellte sich der Herausforderung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem RW Schaumberg jedoch, innerhalb von rund 15 Minuten zehn Treffer zu erzielen und sich eine 7:10-Führung zu erspielen. Trotz aller Bemühungen konnten wir den Vorsprung der Gäste bis zur Pause nicht mehr verkürzen, sodass wir mit einem 13:17-Rückstand in die Kabine gingen.

Auch nach der Pause blieb der RW Schaumberg das bestimmende Team der Begegnung. Wir kämpften weiterhin engagiert und versuchten, den Rückstand zu verkürzen, fanden jedoch nur schwer Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der RW Schaumberg auf acht Tore ab. In der Schlussphase konnten die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen und sicherten sich schließlich einen deutlichen 20:29-Auswärtssieg.

Für uns geht es bereits am 21. März um 19:00 Uhr weiter. Dann treten wir auswärts beim SV Bous an. Nach der knappen 28:29-Niederlage im Hinspiel gilt es für uns nun, wieder einen Sieg zu erringen und wichtige Punkte mitzunehmen.

Verdienter Heimsieg gegen die HWE aus Ehrbach-Waldmohr

Die DJK Marpingen schlägt die HWE Erbach-Waldmohr in einem torreichen Spiel zuhause mit 35:28 (21:11).

Mit einem weiterhin kleinen Kader starteten wir gut vorbereitet und konzentriert in die Partie und fanden auch schnell in unser Spiel. Wir konnten uns Schritt für Schritt absetzen und nach rund 12 Minuten eine erste deutliche Führung von 7:2 herausspielen. Im Angriff spielten wir geduldig und nutzten unsere Chancen konsequent, während wir in der Defensive kompakt standen und dem Gegner nur wenig Raum ließen. Aufgrund der Art und Weise, wie wir diese ersten Minuten bestritten, kam schnell das Gefühl auf, dass ein Sieg heute nur über uns laufen kann.

Die Partie lief somit eigentlich sehr gut für uns. Eine kurze Phase mit mehreren Zeitstrafen und zwei harten Fouls des Gegners brachte jedoch etwas Unruhe in die Partie. Zunächst musste Fynn nach einem harten Einsteigen kurzzeitig behandelt werden, wenig später erwischte es auch Steven, der ebenfalls zur Behandlung auf die Bank musste. In dieser Phase entstand ein kleiner Bruch in unserem Spiel – weniger im Ergebnis, sondern vor allem in unserer Spielweise. Das Selbstverständnis, wie man es vorher verspürt hatte, war nicht mehr in der gleichen Art und Weise vorhanden. Unser Angriff lief nicht mehr ganz so flüssig wie zuvor, dennoch behielten wir – auch dank einiger starker Paraden unseres Torhüters Matthias Ottenbreit – die Kontrolle über die Partie und konnten unseren Vorsprung bis zur Pause weiter ausbauen. So gingen wir mit einer deutlichen 21:11-Führung in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit spielten wir jedoch dann nicht mehr so fokussiert und konzentriert wie noch zu Beginn der Partie. Zwar hielten wir den Gegner stabil auf Abstand, doch im weiteren Verlauf sollte der Vorsprung immer kleiner werden. Das lag vor allem an einer Phase, in der bei uns offensiv kaum noch etwas zusammenlief. Durch Ballverluste und einige überhastete Aktionen luden wir den Gegner zu einfachen Toren ein. Dadurch kam die HWE Erbach-Waldmohr noch einmal etwas näher heran und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf fünf Tore zum Stand von 27:22 etwa 15 Minuten vor dem Ende – vier Minuten vor Ende der Partie sogar noch auf 4 Tore zum 32:28.

Nach guter Abwehrarbeit in den letzten Minuten konnten wir mit 3 schnellen Toren jedoch den Punktgewinn sichern und den 35:28 Endstand zum letztlich verdienten Punktgewinn herstellen.

Für unser großes Ziel, den Aufstieg in die Oberliga, fehlt uns – Stand vor dem Spiel von Quierschied gegen Merchweiler – rein rechnerisch nur noch ein Sieg. Und was gäbe es Schöneres, als diesen nächsten Samstag im Spitzenspiel und Derby gegen die HF Illtal 2 perfekt zu machen?!

DJK Marpingen nimmt zwei Punkte aus Oberthal mit

Wir konnten unser Auswärtsspiel bei der DJK Oberthal am Samstagabend mit 32:27 (16:13) für uns entscheiden und damit zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.

Das Spiel begann insgesamt etwas fahrig auf beiden Seiten. Zusätzlich sorgten viele Zeitstrafen und insgesamt zwei rote Karten auf Seiten der Gastgeber dafür, dass die Partie über weite Strecken sehr zerfahren wirkte.

Trotzdem fanden wir gut ins Spiel und konnten uns bereits in der Anfangsphase einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Durch eine konzentrierte und faire Abwehrarbeit gelang es uns, Oberthal immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zu zwingen. Im Angriff fanden wir gleichzeitig gute Lösungen und nutzten unsere Chancen, sodass wir uns nach rund einer Viertelstunde erstmals etwas absetzen und eine 5-Tore-Führung verbuchen konnten. Bis zur Halbzeit verteidigten wir diesen Vorsprung und gingen mit einer 13:16-Führung in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie von vielen Unterbrechungen geprägt. Wir hielten jedoch weiter dagegen, verteidigten konsequent und spielten unsere Angriffe geduldig aus. Zwischenzeitlich konnten wir unseren Vorsprung sogar auf acht Tore zum Stand von 20:28 ausbauen. In der Schlussphase kam Oberthal zwar noch einmal etwas näher heran, wirklich in Gefahr geriet unser Sieg aber nicht mehr.

Am Ende stand ein verdienter 32:27-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel. Spielerisch war es sicherlich nicht das beste Spiel der Saison, doch unter den gegebenen Umständen zählen vor allem die zwei Punkte, die wir mit nach Marpingen nehmen konnten.

Die meisten Treffer auf unserer Seite erzielten Steven Marx, Etienne Reis und Fynn Waerder mit jeweils sechs Toren.

Am kommenden Samstag steht für uns bereits das nächste Spiel an: Dann empfangen wir um 18:00 Uhr die HWE Erbach-Waldmohr in heimischer Halle.

DJK Marpingen verpasst Auswärtssieg – Punkteteilung in Ottweiler

Am Samstagabend trennen wir uns in der Männer-Verbandsliga auswärts im harzfreien Ottweiler mit einem 27:27-Unentschieden.

Wir starteten gut in die Partie und waren von Beginn an hellwach. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten wir durch eine aufmerksame Abwehrarbeit einige einfache Ballgewinne verzeichnen und diese in schnelle Tore ummünzen. Dank hohem Tempo konnten wir uns absetzen und waren im Spielverlauf sogar zweimal auf vier Tore weggezogen. Leider gelang es uns nicht, diese Führungen konsequent zu verwalten, die gute Abwehrarbeit aufrecht zu erhalten und das Spiel frühzeitig zu entscheiden, sodass der Gastgeber immer wieder den Anschluss fand. Zur Pause lagen wir knapp mit 13:12 in Führung.

Der Start in die zweite Halbzeit war denkbar schlecht, unsere Abwehr viel zu passiv. In dieser Phase fehlte uns die nötige Aggressivität und Ordnung in der Defensive, was Ottweiler nutzte, um das Spiel zu drehen. So waren es nun wir, die einem Rückstand hinterherlaufen mussten.

Im Angriff zeigten dann jedoch unsere neuen Spielzüge die gewünschte Wirkung und brachten uns zu klaren Abschlüssen.
So konnten wir 5 Minuten vor Ende des Spiels den Augleich erzielen und gingen 2 Minuten vor Spielende sogar noch 26:27 in Führung. Umso ärgerlicher war es, dass wir knapp 70 Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich hinnehmen mussten und es dann nicht mehr schafften, einen eigenen Treffer zu erzielen. Unsere Übergänge, die bisher gut klappten, wurden nicht mehr konsequent ausgespielt, zudem brachten wir das Spiel mit dem Kreis insgesamt zu selten ein. Wir konnten am Ende sogar froh sein, in den letzten Sekunden nicht noch einen Treffer gegen uns bekommen zu haben.

Am Ende steht ein 27:27, das sich aufgrund des Spielverlaufs eher wie ein verpasster Sieg anfühlt. Für die kommenden Aufgaben müssen wir es schaffen, unsere schwachen Phasen abzustellen, über die gesamte Spielzeit griffig in der Abwehr zu agieren und unser Angriffsspiel wieder dynamischer zu gestalten. Besonders das Zusammenspiel mit dem Kreis muss dabei wieder stärker in den Fokus rücken. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, an den Problemen zu arbeiten, bis am kommenden Samstag ASC Quierschied zu uns in die Marpinger Halle kommt.

Heimsieg mit Kampf, Teamgeist und überragendem Rückhalt

Vor heimischer Kulisse haben wir einen wichtigen 21:18-Erfolg beim ersten Heimspiel 2026 gegen den Tabellendritten TV Merchweiler eingefahren. Es war ein Spiel, das uns alles abverlangte – und eines, das wir vor allem dank mannschaftlicher Geschlossenheit und eines starken Rückhalts zwischen den Pfosten für uns entscheiden konnten.

Die Anfangsphase war ausgeglichen, beide Teams tasteten sich ins Spiel. Doch wir fanden zunehmend besser hinein, standen stabil in der Abwehr und erspielten uns vorne klare Chancen. Als Beispiel für die gute Abwehrarbeit ist das Tor unseres Torhüters Sebastian zu nennen, das er aus dem eigenen 6-Meter-Raum auf das aufgrund von Unterzahl leere Tor des Gegners erzielen konnte. Schritt für Schritt setzten wir uns ab und gingen nach einer konzentrierten ersten Halbzeit mit einer verdienten 13:7-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verloren wir allerdings unseren Spielfluss und konnten in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte nur ein Tor erzielen. Technische Fehler und vergebene Chancen und 7m-Strafwürfe brachten Merchweiler wieder ins Spiel, die den Rückstand Stück für Stück verkürzten. In dieser Phase wurde es spürbar hektischer.

In diesem Moment war es allen voran Sebastian Heß, der uns mit einer herausragenden Torhüterleistung im Spiel hielt und immer wieder freie Würfe entschärfte. Seine Paraden gaben uns Sicherheit und waren ein entscheidender Faktor dafür, dass Merchweiler den Rückstand zwar bis auf ein Tor etwa 5 Minuten vor Schluss aufholen, das Spiel aber nicht drehen konnte.

Offensiv erzielten wir endlich die notwendigen Tore und behielten in der Schlussphase die Nerven. Wir stemmten uns gemeinsam gegen den Druck und brachten den Vorsprung – auch dank 4 enorm wichtiger Tore unseres Rückraum-Spielers Jens Staub – über die Zeit.

Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Heimsieg, der einmal mehr zeigte, was uns ausmacht: Einsatz, Zusammenhalt und der Wille, auch schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen. Den Schwung und das Erfolgserlebnis gilt es jetzt mitzunehmen, um die Rückrunde genauso erfolgreich zu gestalten wie die Hinrunde.

Jens Staub, Fynn Waerder (5), Etienne Reis (4), Julian Lösch (3), Sebastian Heß, Jonas Hubertus, Jannis Plein, Joshua Wolf (je 1), Jannick Morsch

Niederlage im Spitzenspiel

Mit der 22:26-Niederlage im Spitzenspiel bei der MSG HF Illtal erwischten wir am Montagabend in Uchtelfangen einen gebrauchten Tag. Über weite Strecken fanden wir nicht zu unserem gewohnten Spiel und blieben hinter unserem eigentlichen Leistungsvermögen zurück.

Schon zu Beginn der Partie hatten wir Probleme, richtig Zugriff zu bekommen. Illtal nutzte unsere Unsicherheiten, kam besser ins Spiel und setzte sich früh leicht ab. Vor allem im Angriff fehlte uns über längere Phasen die nötige Struktur. Zu viele technische Fehler und einfache Ballverluste verhinderten einen stabilen Spielfluss. Zwar hielten wir den Rückstand bis zur Pause in Grenzen und gingen mit einem knappen 10:11 Rückstand in die Kabine, nach dem Seitenwechsel gelang uns sogar kurzzeitig die Führung – den daraus entstandenen Schwung konnten wir jedoch nicht nutzen.

Ein Lichtblick an diesem Abend war unser Torwart Matthias Ottenbreit. Mit mehreren parierten Siebenmetern und starken Reflexen bei freien Würfen hielt er uns lange im Spiel und sorgte dafür, dass Illtal sich nicht frühzeitig entscheidend absetzen konnte. Davor fehlte es uns jedoch insgesamt an der nötigen Konsequenz, sowohl im Defensivverhalten als auch im Abschluss.

Zwar kämpften wir uns immer wieder heran, doch in den entscheidenden Momenten gelang es uns nicht, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. In Phasen, in denen wir aus dem Spiel heraus nicht erfolgreich waren, fehlten uns zudem Alternativen – auch, weil wir bei zwei oder drei offensichtlichen Fouls keine Siebenmeter zugesprochen bekamen, die wir zum Erzielen einfacher Tore hätten nutzen können.

So setzte sich Illtal Mitte der zweiten Halbzeit auf drei Tore ab und baute diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf vier Treffer aus. Trotz aller Bemühungen mussten wir anerkennen, dass an diesem Abend nicht mehr für uns möglich war.

Unterm Strich steht eine verdiente erste Saisonniederlage, aus der wir unsere Schlüsse ziehen müssen. Mit mehr Ruhe, weniger technischen Fehlern und einem besseren Spielfluss im Angriff wollen wir im nächsten Heimspiel gegen den TV Merchweiler eine Reaktion zeigen.

Jens Staub (6), Etienne Reis (4), Fynn Waerder (4), Eric Grünemeier (2), Jonas Hubertus (2), Robin Schweitzer (2), Christian Nick (1), Joshua Wolf (1), Matthias Ottenbreit, Jannis Plein

Pokal-Halbfinalturnier in Riegelsberg

Beim Pokal-Halbfinalturnier in Riegelsberg traten wir unter schwierigen Voraussetzungen an. Aufgrund mehrerer Krankheits- und Verletzungsfälle stand nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Zudem wartet am Montag bereits das wichtige Ligaspiel gegen den Tabellenzweiten HF Illtal. Vor diesem Hintergrund lag unser Fokus klar darauf, nach der Winterpause wieder Spielpraxis zu sammeln, Abläufe einzustudieren und vor allem verletzungsfrei durch den Turniertag zu kommen. Das sportliche Ergebnis war für uns daher zweitrangig.

DJK Marpingen – SG Zweibrücken 9:26
Zum Auftakt trafen wir mit der SG Zweibrücken auf den Tabellenführer der RPS-Liga und damit auf einen Gegner, der zwei Spielklassen über uns angesiedelt ist. Zweibrücken setzte sich früh ab und führte zur Halbzeit bereits deutlich mit 13:5. Auch im zweiten Durchgang bestätigte der Favorit seine Klasse und gewann die Partie klar mit 26:9. Wir schafften es in diesem Spiel vor allem aufgrund einiger verworfener Chancen ohne Bedrängnis nicht, das Spiel enger zu gestalten.

DJK Marpingen – TV Niederwürzbach 20:24
Gegen den TV Niederwürzbach aus der Oberliga entwickelte sich ein lange ausgeglichenes Spiel. Zur Pause lag Niederwürzbach knapp mit 12:11 in Führung. In der zweiten Halbzeit hielten wir die Partie weiterhin offen, ehe sich der höherklassige Gegner gegen Ende – auch bedingt durch Wechsel und gezielte Schonung unserer Spieler – leicht absetzen konnte und mit 24:20 gewann.

DJK Marpingen – HF Köllertal 20:27
Im dritten Spiel starteten wir gut und gingen mit einer knappen 14:13-Führung in die Halbzeit. Nach weiteren verletzungsbedingten Ausfällen fehlten jedoch zunehmend die Wechselmöglichkeiten. Die HF Köllertal nutzte unsere zu einfachen Ballverluste durch viele schnelle Gegenstöße konsequent aus und entschied die Begegnung letztlich mit 27:20 für sich.

Fazit
Trotz der Niederlagen konnte das Turnier genutzt werden, um nach der Winterpause wieder Spielpraxis zu sammeln und Abläufe einzustudieren. Wir wissen die Ergebnisse sehr wohl einzuordnen und haben erkannt, dass wir ebenbürtige Gegner durchaus schlagen können, aber auch, dass in der RPS doch mit anderer Intensität und Genauigkeit gespielt wird. Nach kurzer Regeneration liegt der volle Fokus auf auf dem anstehenden Ligaspiel am Montag gegen den Tabellenzweiten HF Illtal 2.

HC Dillingen/Diefflen II – DJK Marpingen II

Erneute Niederlage trotz guter Teamleistung (24:22)

Auch im Auswärtsspiel beim HC Dillingen/Diefflen II mussten wir uns geschlagen geben. Das Ergebnis spiegelt jedoch nur bedingt den Spielverlauf wider, denn unsere Teamleistung war über weite Strecken überzeugend. Wir traten geschlossen auf, unterstützten uns gegenseitig und hielten die Partie lange offen.

Von Beginn an agierten wir als Einheit. In der Abwehr arbeiteten wir kompakt, im Angriff erspielten wir uns viele gute Torchancen. Genau hier lag jedoch der entscheidende Unterschied: Über die gesamte Spielzeit hinweg ließen wir zu viele Möglichkeiten ungenutzt.

Zudem gelang es uns leider nicht, die im Vorfeld erarbeiteten und klar kommunizierten Trainings- und Spielinhalte konsequent umzusetzen. In entscheidenden Situationen fehlte dadurch die Struktur, um uns für den hohen Aufwand zu belohnen.

In der Crunchtime machte sich das besonders bemerkbar: Statt konsequent abzuschließen oder die richtigen Entscheidungen zu treffen, schlichen sich kleine Fehler ein. Dillingen nutzte diese Phase, ohne selbst spielerisch überlegen zu sein, und brachte das Spiel über die Zeit.

Trotz der Niederlage nehmen wir viele positive Aspekte mit. Die Mannschaftsleistung, der Zusammenhalt und der Einsatz stimmten – darauf lässt sich aufbauen. Entscheidend wird sein, die erarbeiteten Inhalte künftig auch unter Druck konsequent umzusetzen und unsere Chancenverwertung zu verbessern.

In der kommenden Woche wollen wir genau hier ansetzen. Mit derselben Geschlossenheit, aber mehr Klarheit und Konsequenz wollen wir die verbleibenden Punkte in diesem Jahr zuhause holen bevor es dann in die Weihnachtspause geht.

Starke Abwehrleistung beim 28:19 Heimsieg

Mit einem überzeugenden 28:19-Erfolg gegen den TuS Elm-Sprengen haben wir vor heimischem Publikum beim letzten Heimspiel 2025 nicht nur zwei wichtige Punkte eingefahren, sondern uns durch die gleichzeitige Niederlage von Illtal 2 in Saarbrücken auch wieder die Tabellenführung gesichert. Grundlage des Sieges war einmal mehr unsere starke Defensive, die über die gesamten 60 Minuten sehr konzentriert arbeitete und den Gegner bei unter 20 Gegentoren hielt.

Zu Beginn entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften tasteten sich heran, Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch vor allem unsere Abwehr stand früh sehr kompakt, auch wenn die Gegner sehr sehr lange Angriffe spielten (was von den Schiedsrichtern auch nicht wirklich unterbunden wurde). Besonders auffällig war eine längere Phase zwischen der 5. und 11. Minute, in der kein Treffer fiel – ein Abschnitt, der sinnbildlich für die intensive Defensivarbeit stand. Schritt für Schritt konnten wir uns jedoch absetzen, zwangen Elm-Sprengen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und nutzten unsere Chancen im Angriff konsequent. So erspielten wir uns bis zur Pause eine verdiente 12:7-Führung.

Nach dem Seitenwechsel knüpften wir nahtlos an diese Leistung an. Unsere Abwehr blieb aggressiv und aufmerksam, gewann viele Bälle und provozierte technische Fehler beim Gegner. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns für diese starke Defensivleistung dann auch belohnen: Durch schnelle Ballgewinne und ein hohes Tempo nach vorne erzielten wir mehrere einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Dadurch bauten wir unseren Vorsprung kontinuierlich aus und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Heimsieg aufkommen.

Am Ende stand ein verdienter 28:19-Erfolg, der uns erneut an die Spitze der Tabelle bringt. Mit diesem Rückenwind freuen wir uns nun auf das kommende Gipfeltreffen: Nächste Woche Samstag treffen wir in unserem letzten Spiel des Jahres auf Illtal 2 – mit dem klaren Ziel, unsere Serie fortzusetzen.

Heimniederlage gegen Brotdorf – Erfahrung setzt sich gegen Kampfgeist durch

DJK Marpingen II – TuS Brotdorf 26:32 (9:14)

Wir mussten uns am Samstag dem TuS Brotdorf mit 26:32 geschlagen geben. Die Gäste – mit einem eingespielten Team und routinierten „alten Hasen“ – verstanden es, das Tempo zu kontrollieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen und genau dann zuzuschlagen, wenn sich bei uns Lücken auftaten.
Hinzu kam: Uns fehlte im Rückraum Mitte ein Spielmacher, der das Tempo vorgibt, die richtigen Impulse setzt und unser Angriffsspiel durch schwierige Phasen trägt. Diese Rolle blieb unbesetzt – und das merkte man in vielen Momenten.

Mutiger Start – aber fehlender Taktgeber
Wir starteten gut, hielten die Begegnung offen und standen defensiv kompakt. Nach 15 Minuten lagen wir mit 6:8 in Schlagdistanz. Doch ohne echten Taktgeber im Rückraum fehlten uns über längere Strecken die Ruhe und die Variabilität, um Brotdorfs Abwehr auseinanderzuspielen. Der Gegner hingegen agierte clever, wartete geduldig auf Fehler und zog bis zur Pause auf 9:14 davon.
Knackpunkt: Ein 6:0-Lauf und eine bittere Disqualifikation
Eine Schwächephase Mitte der ersten Hälfte nutzte Brotdorf mit sechs Toren in Folge – hier zeigte sich die Erfahrung der Gäste am deutlichsten.
Noch schwerer wog die Disqualifikation von Julian Lösch. Mit ihm verloren wir einen wichtigen Rückraumspieler in Angriff wie Abwehr. Gerade ohne klassischen Spielmacher riss dieser Ausfall ein Loch, das wir nicht mehr kompensieren konnten.
Auch nach der Pause gaben wir uns nicht auf, zeigten Emotionen, Kampfgeist und einzelne starke Szenen. Wir fanden immer wieder Lösungen und ließen den Abstand nie völlig ausufern. Doch Brotdorf blieb souverän in den entscheidenden Momenten und brachte seine Führung routiniert ins Ziel.

Ausblick
Am kommenden Samstag reisen wir zum HC Dillingen/Diefflen. Dort wollen wir – hoffentlich mit breiterem Kader – wieder mutiger agieren, konstanter spielen und unser Offensivspiel besser strukturieren.