Ein stimmungsvolles Spiel, jede Menge Tore und am Ende leider keine Punkte für unsere Hornets. Mit 36:40 mussten sich unsere Männer 1 beim ATSV/TVA Saarbrücken geschlagen geben.
Bereits das Endergebnis lässt erahnen, wo an diesem Abend auf beiden Seiten nicht unbedingt der Schwerpunkt lag: in der Abwehrarbeit. Während die Gastgeber defensiv ebenfalls alles andere als unüberwindbar waren, präsentierte sich unsere Deckung leider noch einen Tick wackliger.
Dabei erwischten die Hornets zunächst den besseren Start. Beim 10:7 lagen wir mit drei Treffern in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wäre durchaus ein noch deutlicherer Vorsprung möglich, wenn nicht sogar nötig gewesen.
Im Angriff fanden wir unsere Möglichkeiten und kamen regelmäßig zum Torerfolg.
Das größere Problem lag auf der anderen Seite des Feldes.
Während Saarbrücken eine robuste 6:0 Deckung stellte, war unser eigenes Abwehrzentrum bisweilen regelrecht verwaist. Auf einen eigenen Treffer folgte viel zu häufig und vor allem viel zu schnell die erfolgreiche Antwort der Gastgeber. Wirklich Zugriff auf das Saarbrücker Angriffsspiel bekamen wir nicht.
Besonders ärgerlich: Vieles von dem, was uns Saarbrücken präsentierte, kam keineswegs überraschend. Die zu erwartenden Aktionen waren unter der Woche analysiert und entsprechende Lösungen besprochen worden. Auf dem Spielfeld wollten diese Erkenntnisse jedoch nicht so recht in den Köpfen ankommen. Die Vorgaben wurden zu selten umgesetzt und Saarbrücken konnte genau mit den Mitteln zum Erfolg kommen, auf die wir eigentlich vorbereitet waren.
Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Gastgeber unsere fehlende Konsequenz und konnten sich erstmals etwas deutlicher absetzen. Diesen Vorsprung verteidigte Saarbrücken anschließend nahezu bis zum Ende der Partie.
Ganz abschreiben ließen sich die Hornets allerdings nie. Immer wieder gab es Phasen, in denen wir uns sowohl defensiv als auch offensiv zurück in die Begegnung kämpften. Ein oder zweimal gelang es uns, den Rückstand wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch genau dann, als das Momentum hätte kippen können, brachten uns unglückliche Wurfentscheidungen erneut um den verdienten Lohn.
Hinzu kamen einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die aus unserer Sicht unglücklich gegen uns liefen. Es waren weniger die eindeutigen Situationen als vielmehr die berühmten Kann Entscheidungen oder 50:50 Entscheidungen, die an diesem Abend gefühlt nahezu ausschließlich zugunsten der Gastgeber ausfielen. Den entscheidenden Grund für die Niederlage müssen wir dennoch bei uns selbst suchen. Möglichkeiten, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken, waren vorhanden.
Auch unsere Torhüter erwischten einen schweren Abend und fanden nicht den Zugriff, den sie in den vergangenen Spielen immer wieder gezeigt hatten. Auf der Gegenseite konnte sich der Saarbrücker Schlussmann dagegen mehrfach entscheidend auszeichnen, wobei wir ihm mit unseren Wurfbildern durchaus entgegenkamen. Alles, was halbhoch oder tief auf sein Tor kam, wurde nahezu zur sicheren Beute. Wenn wir dagegen konsequent hoch abschlossen, waren wir deutlich erfolgreicher. Auch hier fehlte es uns an der nötigen Anpassung während des Spiels.
So stehen am Ende 36 eigene Treffer, die auswärts eigentlich eine gute Grundlage sein sollten, aber eben auch 40 Gegentore, mit denen es schwer wird, ein Spiel zu gewinnen.
Die Partie lässt sich vielleicht am besten mit einem Bild zusammenfassen:
Der Motor der Hornets hat definitiv die nötigen PS für diese Liga. Aber noch stottert er zu häufig. Jetzt wird es Zeit, das richtige Öl für die Maschine zu finden, damit die Leistung endlich konstant auf die Straße kommt.
Denn dass der Motor laufen kann, haben die Hornets auch in Saarbrücken phasenweise gezeigt. Jetzt müssen aus diesen Phasen endlich 60 Minuten werden.
Hornets-Motor stottert noch: Niederlage in Saarbrücken
Hornets feiern Oberliga-Comeback – starke Leistung trotz 24:30-Niederlage
DJK Marpingen gegen HC St. Ingbert Hassel 24:30 (13:12)
Endlich wieder Oberliga Handball in Marpingen! Nach vier Jahren Abstinenz feierte die erste Männermannschaft der DJK am Samstagabend ihr Heim Comeback in der Oberliga Saar. Seit 2022 mussten die Marpinger Handballfreunde darauf warten. Zum Auftakt wartete gleich ein echter Prüfstein. Mit dem HC St. Ingbert Hassel gastierte ein Regionalligaabsteiger in Marpingen.
Knapp 100 Zuschauer wollten sich die Rückkehr der Hornets auf die Oberliga Bühne nicht entgehen lassen und sahen eine Marpinger Mannschaft, die von Beginn an deutlich machte, dass sie in dieser Spielklasse nicht nur mitspielen möchte.
Hornets erwischen starken Start
Die DJK fand hervorragend in die Partie. Statt kopflos gegen den favorisierten Gegner anzurennen, suchten die Hornets geduldig nach intelligenten spielerischen Lösungen. Die Mannschaft wirkte bestens auf den Gegner eingestellt, agierte konzentriert und brachte St. Ingbert Hassel immer wieder in Schwierigkeiten.
Vor allem die offensive Marpinger Abwehr stellte die Gäste vor Probleme. Dahinter präsentierten sich auch die Torhüter in starker Verfassung. So entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Hornets über weite Strecken des ersten Durchgangs die bessere Mannschaft waren.
Zur Halbzeit führte Marpingen mit 13:12. Gemessen am Spielverlauf hätte dieser Vorsprung durchaus noch etwas deutlicher ausfallen können.
St. Ingbert kommt stärker aus der Kabine
Nach dem Seitenwechsel erhöhte St. Ingbert die Intensität. Spielerisch fanden die Gäste gegen die offensive DJK Deckung und die gut aufgelegten Marpinger Torhüter zunächst weiterhin nur wenige überzeugende Lösungen. Dennoch bekam der Regionalligaabsteiger die Begegnung zunehmend besser in den Griff.
Statt komplizierter Kombinationen setzte Hassel nun verstärkt auf seine körperlichen Vorteile und knallharte Würfe aus dem Rückraum. Damit hatten die Gäste zunehmend Erfolg.
Erst in der 45. Minute gelang es St. Ingbert, sich erstmals auf zwei Treffer abzusetzen. Doch die Hornets ließen sich davon nicht beeindrucken. Marpingen blieb dran, kämpfte um jeden Ball und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase hinein offen. Noch bis zur 55. Minute war die Partie völlig ausgeglichen und alles möglich.
Zwei rote Karten in einer hektischen Schlussphase
Dann wurde es bitter für die Hornets. Zwei aus Marpinger Sicht äußerst unglückliche Schiedsrichterentscheidungen führten in der entscheidenden Phase zu roten Karten gegen die Gastgeber. Das Gespann hatte die Begegnung auf beiden Seiten sehr kleinlich geleitet. Gerade in dieser spielentscheidenden Situation hätte man sich aus Marpinger Sicht etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Bewertung der Aktionen gewünscht.
Die beiden Platzverweise waren schließlich ein Rückschlag, den die Hornets in den verbleibenden Minuten nicht mehr kompensieren konnten. St. Ingbert nutzte die Situation konsequent und setzte sich in der Schlussphase entscheidend ab.
So stand am Ende ein 24:30 auf der Anzeigetafel. Der Sieg der Gäste war über die gesamte Spielzeit betrachtet nicht unverdient, fiel mit sechs Toren Unterschied allerdings deutlicher aus, als es der Verlauf dieser lange offenen Begegnung vermuten ließ.
Ein Auftakt, der Mut macht
Trotz der Niederlage überwog auf Marpinger Seite eine wichtige Erkenntnis: Die Hornets sind in der Oberliga angekommen.
Gegen einen Regionalligaabsteiger zeigte die Mannschaft über weite Strecken, dass sie keineswegs chancenlos ist. Im Gegenteil, an diesem Abend wäre durchaus mehr möglich gewesen. Die spielerischen Lösungen, die aggressive und offensive Abwehrarbeit sowie die starke Torhüterleistung machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Nach vier Jahren ist der Oberliga Handball zurück in Marpingen. Das erste Spiel hat bereits gezeigt, worauf sich die Zuschauer freuen dürfen.
Ein gelungener Auftakt trotz Niederlage. Die Hornets sind wieder da und wir dürfen uns auf eine spannende Oberliga Saison freuen!
TV Merchweiler 2 – DJK Marpingen 2 26:32 (13:19)
Die zweite Handballmannschaft der DJK Marpingen ist mit einem deutlichen Auswärtssieg in die neue Saison gestartet. Bei TV Merchweiler 2 setzte sich das Team am Samstagabend mit 32:26 durch und untermauerte damit gleich zum Auftakt seine Ambitionen.
Starker Beginn
Marpingen legte von der ersten Minute an den Grundstein für den Erfolg. Bereits nach knapp sieben Minuten führte die Mannschaft mit 0:6, angeführt von einem treffsicheren Etienne Reis sowie Toren von Fabian Marius Möhlecke, Jannick Morsch, Oliver Keßler und Julian Cornelius. Merchweiler fand erst durch Jonathan Becker zum ersten eigenen Treffer.
Auch danach blieb Marpingen tonangebend und baute den Vorsprung kontinuierlich aus, wenngleich Merchweiler – allen voran durch Dennis Philipp, der mit sechs Treffern zum besten Werfer der Gastgeber avancierte – immer wieder verkürzen konnte. Zur Halbzeit stand es 19:13 aus Sicht von Marpingen, nachdem Fabian Marius Möhlecke kurz vor der Pause noch einmal traf.
Zweite Halbzeit: Kontrollierter Vorsprung
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglicheneres Bild – beide Teams erzielten je 13 Tore –, dennoch geriet der Vorsprung der Marpinger nie ernsthaft in Gefahr. Die Führung schwankte zwischen fünf und elf Toren. Merchweiler kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, angetrieben von einem starken Dennis Philipp und Merlin Löb, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Etienne Reis setzte mit dem Schlusstreffer zum 32:26 den Schlusspunkt.
Torschützen DJK Marpingen 2:
Etienne Reis (10), Fabian Marius Möhlecke (8), Jan Brück (5), Benjamin Brück (3), Oliver Keßler (2), Till Egler (1), Julian Cornelius (1), Jannick Morsch (1), Yannick Rech (1)
Mit dem Auswärtserfolg zum Saisonauftakt sendet DJK Marpingen 2 ein deutliches Signal für die kommenden Aufgaben.
Hornets testen noch einmal vor der Sommerpause
Bevor es für die Hornets in die wohlverdiente Sommerpause geht, stand noch ein letzter Test auf dem Programm. Gegner war die U21-Nationalmannschaft aus Luxemburg, die dabei einen starken Eindruck hinterließ.
Auf Seiten der Hornets standen teilweise auch neue Spieler auf dem Parkett. Da es weder eine gezielte Vorbereitung noch gemeinsame Trainingseinheiten gegeben hatte, besaß die Partie für die Mannschaft von Trainer Christoph Holz eher den Charakter eines lockeren Handball-Abends, bei dem es vor allem darum ging, noch einmal gemeinsam zu „zocken“.
Die Luxemburger wussten dabei mit ihrem temporeichen Spiel und einer starken Eins-gegen-eins-Qualität zu gefallen. Die Hornets-Abwehr war über weite Strecken kaum präsent, sodass viele Gegentreffer fielen. Dennoch bekamen die Zuschauer zahlreiche sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten zu sehen.
Über den kommenden Feiertag steht nun der offizielle Saisonabschluss für die Mannschaft von Trainer Christoph Holz an. Lange dauert die Pause allerdings nicht: Bereits in wenigen Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.
Hornets 2 : Niederlage im Derby gegen RW Schaumberg
Wir mussten am Wochenende in eigener Halle eine Niederlage hinnehmen. Gegen den RW Schaumberg verloren wir mit 20:29 (13:17).
In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Wir zeigten großen Einsatz und ließen den Gegner zunächst nicht entscheidend davonziehen. Jeder Spieler von uns zeigte dabei über die gesamte Spielzeit hinweg volles Engagement und stellte sich der Herausforderung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem RW Schaumberg jedoch, innerhalb von rund 15 Minuten zehn Treffer zu erzielen und sich eine 7:10-Führung zu erspielen. Trotz aller Bemühungen konnten wir den Vorsprung der Gäste bis zur Pause nicht mehr verkürzen, sodass wir mit einem 13:17-Rückstand in die Kabine gingen.
Auch nach der Pause blieb der RW Schaumberg das bestimmende Team der Begegnung. Wir kämpften weiterhin engagiert und versuchten, den Rückstand zu verkürzen, fanden jedoch nur schwer Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich der RW Schaumberg auf acht Tore ab. In der Schlussphase konnten die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen und sicherten sich schließlich einen deutlichen 20:29-Auswärtssieg.
Für uns geht es bereits am 21. März um 19:00 Uhr weiter. Dann treten wir auswärts beim SV Bous an. Nach der knappen 28:29-Niederlage im Hinspiel gilt es für uns nun, wieder einen Sieg zu erringen und wichtige Punkte mitzunehmen.
Verdienter Heimsieg gegen die HWE aus Ehrbach-Waldmohr
Die DJK Marpingen schlägt die HWE Erbach-Waldmohr in einem torreichen Spiel zuhause mit 35:28 (21:11).
Mit einem weiterhin kleinen Kader starteten wir gut vorbereitet und konzentriert in die Partie und fanden auch schnell in unser Spiel. Wir konnten uns Schritt für Schritt absetzen und nach rund 12 Minuten eine erste deutliche Führung von 7:2 herausspielen. Im Angriff spielten wir geduldig und nutzten unsere Chancen konsequent, während wir in der Defensive kompakt standen und dem Gegner nur wenig Raum ließen. Aufgrund der Art und Weise, wie wir diese ersten Minuten bestritten, kam schnell das Gefühl auf, dass ein Sieg heute nur über uns laufen kann.
Die Partie lief somit eigentlich sehr gut für uns. Eine kurze Phase mit mehreren Zeitstrafen und zwei harten Fouls des Gegners brachte jedoch etwas Unruhe in die Partie. Zunächst musste Fynn nach einem harten Einsteigen kurzzeitig behandelt werden, wenig später erwischte es auch Steven, der ebenfalls zur Behandlung auf die Bank musste. In dieser Phase entstand ein kleiner Bruch in unserem Spiel – weniger im Ergebnis, sondern vor allem in unserer Spielweise. Das Selbstverständnis, wie man es vorher verspürt hatte, war nicht mehr in der gleichen Art und Weise vorhanden. Unser Angriff lief nicht mehr ganz so flüssig wie zuvor, dennoch behielten wir – auch dank einiger starker Paraden unseres Torhüters Matthias Ottenbreit – die Kontrolle über die Partie und konnten unseren Vorsprung bis zur Pause weiter ausbauen. So gingen wir mit einer deutlichen 21:11-Führung in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit spielten wir jedoch dann nicht mehr so fokussiert und konzentriert wie noch zu Beginn der Partie. Zwar hielten wir den Gegner stabil auf Abstand, doch im weiteren Verlauf sollte der Vorsprung immer kleiner werden. Das lag vor allem an einer Phase, in der bei uns offensiv kaum noch etwas zusammenlief. Durch Ballverluste und einige überhastete Aktionen luden wir den Gegner zu einfachen Toren ein. Dadurch kam die HWE Erbach-Waldmohr noch einmal etwas näher heran und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf fünf Tore zum Stand von 27:22 etwa 15 Minuten vor dem Ende – vier Minuten vor Ende der Partie sogar noch auf 4 Tore zum 32:28.
Nach guter Abwehrarbeit in den letzten Minuten konnten wir mit 3 schnellen Toren jedoch den Punktgewinn sichern und den 35:28 Endstand zum letztlich verdienten Punktgewinn herstellen.
Für unser großes Ziel, den Aufstieg in die Oberliga, fehlt uns – Stand vor dem Spiel von Quierschied gegen Merchweiler – rein rechnerisch nur noch ein Sieg. Und was gäbe es Schöneres, als diesen nächsten Samstag im Spitzenspiel und Derby gegen die HF Illtal 2 perfekt zu machen?!
DJK Marpingen nimmt zwei Punkte aus Oberthal mit
Wir konnten unser Auswärtsspiel bei der DJK Oberthal am Samstagabend mit 32:27 (16:13) für uns entscheiden und damit zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.
Das Spiel begann insgesamt etwas fahrig auf beiden Seiten. Zusätzlich sorgten viele Zeitstrafen und insgesamt zwei rote Karten auf Seiten der Gastgeber dafür, dass die Partie über weite Strecken sehr zerfahren wirkte.
Trotzdem fanden wir gut ins Spiel und konnten uns bereits in der Anfangsphase einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Durch eine konzentrierte und faire Abwehrarbeit gelang es uns, Oberthal immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zu zwingen. Im Angriff fanden wir gleichzeitig gute Lösungen und nutzten unsere Chancen, sodass wir uns nach rund einer Viertelstunde erstmals etwas absetzen und eine 5-Tore-Führung verbuchen konnten. Bis zur Halbzeit verteidigten wir diesen Vorsprung und gingen mit einer 13:16-Führung in die Kabine.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie von vielen Unterbrechungen geprägt. Wir hielten jedoch weiter dagegen, verteidigten konsequent und spielten unsere Angriffe geduldig aus. Zwischenzeitlich konnten wir unseren Vorsprung sogar auf acht Tore zum Stand von 20:28 ausbauen. In der Schlussphase kam Oberthal zwar noch einmal etwas näher heran, wirklich in Gefahr geriet unser Sieg aber nicht mehr.
Am Ende stand ein verdienter 32:27-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel. Spielerisch war es sicherlich nicht das beste Spiel der Saison, doch unter den gegebenen Umständen zählen vor allem die zwei Punkte, die wir mit nach Marpingen nehmen konnten.
Die meisten Treffer auf unserer Seite erzielten Steven Marx, Etienne Reis und Fynn Waerder mit jeweils sechs Toren.
Am kommenden Samstag steht für uns bereits das nächste Spiel an: Dann empfangen wir um 18:00 Uhr die HWE Erbach-Waldmohr in heimischer Halle.
DJK Marpingen verpasst Auswärtssieg – Punkteteilung in Ottweiler
Am Samstagabend trennen wir uns in der Männer-Verbandsliga auswärts im harzfreien Ottweiler mit einem 27:27-Unentschieden.
Wir starteten gut in die Partie und waren von Beginn an hellwach. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten wir durch eine aufmerksame Abwehrarbeit einige einfache Ballgewinne verzeichnen und diese in schnelle Tore ummünzen. Dank hohem Tempo konnten wir uns absetzen und waren im Spielverlauf sogar zweimal auf vier Tore weggezogen. Leider gelang es uns nicht, diese Führungen konsequent zu verwalten, die gute Abwehrarbeit aufrecht zu erhalten und das Spiel frühzeitig zu entscheiden, sodass der Gastgeber immer wieder den Anschluss fand. Zur Pause lagen wir knapp mit 13:12 in Führung.
Der Start in die zweite Halbzeit war denkbar schlecht, unsere Abwehr viel zu passiv. In dieser Phase fehlte uns die nötige Aggressivität und Ordnung in der Defensive, was Ottweiler nutzte, um das Spiel zu drehen. So waren es nun wir, die einem Rückstand hinterherlaufen mussten.
Im Angriff zeigten dann jedoch unsere neuen Spielzüge die gewünschte Wirkung und brachten uns zu klaren Abschlüssen.
So konnten wir 5 Minuten vor Ende des Spiels den Augleich erzielen und gingen 2 Minuten vor Spielende sogar noch 26:27 in Führung. Umso ärgerlicher war es, dass wir knapp 70 Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich hinnehmen mussten und es dann nicht mehr schafften, einen eigenen Treffer zu erzielen. Unsere Übergänge, die bisher gut klappten, wurden nicht mehr konsequent ausgespielt, zudem brachten wir das Spiel mit dem Kreis insgesamt zu selten ein. Wir konnten am Ende sogar froh sein, in den letzten Sekunden nicht noch einen Treffer gegen uns bekommen zu haben.
Am Ende steht ein 27:27, das sich aufgrund des Spielverlaufs eher wie ein verpasster Sieg anfühlt. Für die kommenden Aufgaben müssen wir es schaffen, unsere schwachen Phasen abzustellen, über die gesamte Spielzeit griffig in der Abwehr zu agieren und unser Angriffsspiel wieder dynamischer zu gestalten. Besonders das Zusammenspiel mit dem Kreis muss dabei wieder stärker in den Fokus rücken. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, an den Problemen zu arbeiten, bis am kommenden Samstag ASC Quierschied zu uns in die Marpinger Halle kommt.
Heimsieg mit Kampf, Teamgeist und überragendem Rückhalt
Vor heimischer Kulisse haben wir einen wichtigen 21:18-Erfolg beim ersten Heimspiel 2026 gegen den Tabellendritten TV Merchweiler eingefahren. Es war ein Spiel, das uns alles abverlangte – und eines, das wir vor allem dank mannschaftlicher Geschlossenheit und eines starken Rückhalts zwischen den Pfosten für uns entscheiden konnten.
Die Anfangsphase war ausgeglichen, beide Teams tasteten sich ins Spiel. Doch wir fanden zunehmend besser hinein, standen stabil in der Abwehr und erspielten uns vorne klare Chancen. Als Beispiel für die gute Abwehrarbeit ist das Tor unseres Torhüters Sebastian zu nennen, das er aus dem eigenen 6-Meter-Raum auf das aufgrund von Unterzahl leere Tor des Gegners erzielen konnte. Schritt für Schritt setzten wir uns ab und gingen nach einer konzentrierten ersten Halbzeit mit einer verdienten 13:7-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel verloren wir allerdings unseren Spielfluss und konnten in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte nur ein Tor erzielen. Technische Fehler und vergebene Chancen und 7m-Strafwürfe brachten Merchweiler wieder ins Spiel, die den Rückstand Stück für Stück verkürzten. In dieser Phase wurde es spürbar hektischer.
In diesem Moment war es allen voran Sebastian Heß, der uns mit einer herausragenden Torhüterleistung im Spiel hielt und immer wieder freie Würfe entschärfte. Seine Paraden gaben uns Sicherheit und waren ein entscheidender Faktor dafür, dass Merchweiler den Rückstand zwar bis auf ein Tor etwa 5 Minuten vor Schluss aufholen, das Spiel aber nicht drehen konnte.
Offensiv erzielten wir endlich die notwendigen Tore und behielten in der Schlussphase die Nerven. Wir stemmten uns gemeinsam gegen den Druck und brachten den Vorsprung – auch dank 4 enorm wichtiger Tore unseres Rückraum-Spielers Jens Staub – über die Zeit.
Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Heimsieg, der einmal mehr zeigte, was uns ausmacht: Einsatz, Zusammenhalt und der Wille, auch schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen. Den Schwung und das Erfolgserlebnis gilt es jetzt mitzunehmen, um die Rückrunde genauso erfolgreich zu gestalten wie die Hinrunde.
Jens Staub, Fynn Waerder (5), Etienne Reis (4), Julian Lösch (3), Sebastian Heß, Jonas Hubertus, Jannis Plein, Joshua Wolf (je 1), Jannick Morsch
Niederlage im Spitzenspiel
Mit der 22:26-Niederlage im Spitzenspiel bei der MSG HF Illtal erwischten wir am Montagabend in Uchtelfangen einen gebrauchten Tag. Über weite Strecken fanden wir nicht zu unserem gewohnten Spiel und blieben hinter unserem eigentlichen Leistungsvermögen zurück.
Schon zu Beginn der Partie hatten wir Probleme, richtig Zugriff zu bekommen. Illtal nutzte unsere Unsicherheiten, kam besser ins Spiel und setzte sich früh leicht ab. Vor allem im Angriff fehlte uns über längere Phasen die nötige Struktur. Zu viele technische Fehler und einfache Ballverluste verhinderten einen stabilen Spielfluss. Zwar hielten wir den Rückstand bis zur Pause in Grenzen und gingen mit einem knappen 10:11 Rückstand in die Kabine, nach dem Seitenwechsel gelang uns sogar kurzzeitig die Führung – den daraus entstandenen Schwung konnten wir jedoch nicht nutzen.
Ein Lichtblick an diesem Abend war unser Torwart Matthias Ottenbreit. Mit mehreren parierten Siebenmetern und starken Reflexen bei freien Würfen hielt er uns lange im Spiel und sorgte dafür, dass Illtal sich nicht frühzeitig entscheidend absetzen konnte. Davor fehlte es uns jedoch insgesamt an der nötigen Konsequenz, sowohl im Defensivverhalten als auch im Abschluss.
Zwar kämpften wir uns immer wieder heran, doch in den entscheidenden Momenten gelang es uns nicht, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. In Phasen, in denen wir aus dem Spiel heraus nicht erfolgreich waren, fehlten uns zudem Alternativen – auch, weil wir bei zwei oder drei offensichtlichen Fouls keine Siebenmeter zugesprochen bekamen, die wir zum Erzielen einfacher Tore hätten nutzen können.
So setzte sich Illtal Mitte der zweiten Halbzeit auf drei Tore ab und baute diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf vier Treffer aus. Trotz aller Bemühungen mussten wir anerkennen, dass an diesem Abend nicht mehr für uns möglich war.
Unterm Strich steht eine verdiente erste Saisonniederlage, aus der wir unsere Schlüsse ziehen müssen. Mit mehr Ruhe, weniger technischen Fehlern und einem besseren Spielfluss im Angriff wollen wir im nächsten Heimspiel gegen den TV Merchweiler eine Reaktion zeigen.
Jens Staub (6), Etienne Reis (4), Fynn Waerder (4), Eric Grünemeier (2), Jonas Hubertus (2), Robin Schweitzer (2), Christian Nick (1), Joshua Wolf (1), Matthias Ottenbreit, Jannis Plein



