HC Dillingen-Diefflen – DJK Marpingen 27:27 (10:16)

Am 7. Spieltag der Oberliga haben wir beim HC Dillingen-Diefflen einen Punkt geholt, der sich am Ende wie ein Sieg anfühlte, über die gesamten 60 Minuten gesehen aber auch nach einem verschenkten Zähler schmeckte. Durch einen nervenstark verwandelten Siebenmeter von Fynn Waerder nach Ablauf der regulären Spielzeit sicherten wir uns ein 27:27, nachdem wir 2 Minuten vor Schluss noch mit drei Toren zurückgelegen hatten.

Die erste Halbzeit gehörte klar uns. Mit einer aggressiven, gut verschiebenden Abwehr und einem überragenden Simon Backes im Tor ließen wir die Gastgeber kaum ins Spiel kommen. Im Angriff hielten wir uns konsequent an das vorgegebene Konzept und erspielten uns schnell eine Führung. Nach gut sieben Minuten stand es 2:6, Dillingen musste beim Stand von 3:8 bereits die erste Auszeit nehmen. Auch danach blieben wir dran und zogen bis zur 15. Minute auf 3:11 davon. Die Gastgeber verkürzten zwar zwischenzeitlich, doch mit einer souveränen 10:16-Führung ging es in die Kabine.

Was dann folgte, war leider in allen Belangen nicht mehr das Niveau des ersten Durchgangs. Zunächst konnten wir den Vorsprung noch halten (13:19, 37.), doch dann riss der Faden. Wir warfen den gegnerischen Torhüter regelrecht warm und scheiterten zu oft an ihm, während Dillingen mit einem 6:0-Lauf, darunter drei Siebenmeter in Folge, bis zur 45. Minute zum 19:19 ausglich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bis die Gastgeber beim 23:22 erstmals in Führung gingen. Auch unsere Auszeit in der 53. Minute brachte keine Wende: In der 58. Minute kassierten wir den Treffer zum 27:24.

Dann kam die Schlussphase, und spätestens jetzt hieß es: anschnallen! Die Uhr zeigt 58:37 und wir verkürzen in Form von Kevin Lickes auf 27:25. Jetzt schöpften wir wirklich wieder Hoffnung und stellten auf eine sehr offensive Abwehr um. Das zahlte sich aus: Erneut Kevin Lickes traf 16 Sekunden vor Schluss zum 27:26. Wie auch immer wir es geschafft haben, jedoch erkämpften wir uns acht Sekunden vor dem Ende noch einmal den Ball und nahmen sechs Sekunden vor Schluss die Auszeit. Besprochen wurde ein Spielzug, der den Ausgleich bringen sollte. Zum Abschluss kam es aber nicht ganz wie geplant: Fynn Waerder wurde beim Wurf gefoult, der Gegenspieler sah dafür die Rote Karte, und es gab Siebenmeter. Fynn trat selbst an und verwandelte nach Ablauf der Zeit eiskalt zum 27:27-Endstand. Sein siebter Strafwurf an diesem Abend, sein siebter Treffer vom Punkt.

Unterm Strich bleibt ein Punkt mit gemischten Gefühlen. Nach der ersten Halbzeit hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen. Nach dem Verlauf des zweiten Durchgangs können wir mit dem Punktgewinn und der geglückten Aufholjagd in den letzten Sekunden aber durchaus zufrieden sein. Jetzt gilt es, die Lehren aus der zweiten Hälfte zu ziehen und die Leistung aus Halbzeit eins über 60 Minuten auf die Platte zu bringen.

HC Dillingen-Diefflen 2 – DJK Marpingen (Hornets) | 34:23 (14:9)

Am Samstagabend waren wir beim HC Dillingen-Diefflen 2 zu Gast und mussten uns am Ende deutlich mit 23:34 geschlagen geben.


Erste Halbzeit: Unkoordinierter Start, dann gefangen
In der Abwehr fanden wir zu Beginn nicht richtig zusammen und standen phasenweise unkoordiniert. Im Laufe der ersten Halbzeit steigerten wir uns dort aber merklich und fingen uns gut. Offensiv blieben wir über weite Strecken auf Augenhöhe und glichen mehrfach aus, konnten uns aber nie entscheidend absetzen. Kurz vor der Pause zog Dillingen-Diefflen auf 14:9 davon.


Zweite Halbzeit: Abschlussschwäche rächt sich
Nach dem Wechsel wurde unsere größte Schwachstelle offensichtlich: Im Angriff blieben zu viele gute Abschlüsse ohne Erfolg. Dillingen-Diefflen nutzte die daraus resultierenden Ballverluste konsequent für schnelle Gegenstöße und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Wir blieben zwar dran und erzielten weiterhin Treffer, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Am Ende stand ein deutliches 34:23 zu Buche.

Fazit: Mund abputzen und weiter
Positiv war die Entwicklung in der Abwehr, die sich nach dem wackligen Start gut gefangen hat. Entscheidend war am Ende aber die fehlende Durchschlagskraft im Angriff, die der Gegner über schnelle Gegenstöße knallhart bestrafte. Diese Woche steht im Training die Stabilisierung des Angriffs im Fokus.

JSG Bous/Wadgassen gewinnt gegen die DJK Marpingen mit 19:13

Die JSG Bous/Wadgassen setzte sich am 17. Oktober 2026 mit 19:13 gegen die DJK Marpingen durch.

Zu Beginn der Partie ging die JSG Bous/Wadgassen nach etwa drei Spielminuten in Führung. Diese Führung konnte die Mannschaft bis zum Ende des Spiels behaupten. Ab der zwölften Spielminute gelang es der DJK Marpingen nicht mehr, den Rückstand auf weniger als fünf Tore zu verkürzen.

In der Abwehr zeigte die DJK Marpingen eine solide Leistung. Allerdings verhinderten zahlreiche technische Fehler im Angriff, dass die Mannschaft den Rückstand entscheidend verkürzen konnte.

Spätestens in der 48. Spielminute war die Partie beim Stand von 19:13 zugunsten der JSG Bous/Wadgassen entschieden. Eine besonders starke Leistung zeigte der Torwart der DJK Marpingen, der mit einigen sehenswerten Paraden auf sich aufmerksam machte.

Damit sicherte sich die JSG Bous/Wadgassen den Sieg mit 19:13.

Hornets verlieren Derby gegen Illtal 2

Im Derby gegen die HF Illtal 2 hatten wir uns einiges vorgenommen, mussten uns am Ende aber mit 24:33 geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse erwischten wir keinen guten Start und gerieten früh ins Hintertreffen. Vor allem Luca Schichtel bekamen wir in der Anfangsphase überhaupt nicht in den Griff. Immer wieder fand er Lücken in unserer Abwehr und erzielte insgesamt zehn Treffer. So lagen wir zwischenzeitlich mit 6:10 und wenig später mit 7:11 zurück.

Mit der Umstellung auf eine Manndeckung gegen Schichtel bekamen wir unsere Defensive gegen Ende der ersten Halbzeit besser in den Griff. Dadurch konnten wir uns Schritt für Schritt wieder herankämpfen und den Abstand verkürzen. Dennoch gelang es uns nicht, den Rückstand bis zur Pause vollständig aufzuholen, sodass wir mit einem 12:15 in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand zunächst bestehen. Bis zur 40. Minute gelang es uns noch, dranzubleiben und beim 18:21 den Rückstand auf 3 Tore zu verkürzen. In dieser Phase war die Hoffnung da, das Derby noch einmal spannend machen zu können. Allerdings fehlte uns anschließend die nötige Konsequenz, um weiter aufzuschließen. In der Abwehr waren wir zu häufig unaufmerksam und konnten die Gegenspieler im Eins-gegen-eins nicht konsequent genug stoppen. Illtal nutzte das aus und zog wieder davon.

Auch im Angriff machten wir es uns selbst schwer. Mit zunehmender Zeit nahmen wir uns überhastete Abschlüsse, leisteten uns einige Fehlpässen und nahmen uns die Möglichkeit, unsere Angriffe sauber auszuspielen und den Abstand weiter zu verkürzen. So gelang es uns nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Ganz zum Schluss merkte man auch, dass wir das Spiel im Kopf schon abgehakt hatten, Illtal konnte den Vorsprung sogar auf 9 Tore ausbauen.

Der Endstand von 24:33 fällt sicherlich deutlicher aus, als es der zwischenzeitliche Spielverlauf vermuten ließ. Insgesamt geht der Sieg für die HF Illtal aber in Ordnung, da die Gäste unsere Schwächen in der Abwehr konsequent bestraften und wir es nicht schafften, über die gesamte Spielzeit konzentrierte Angriffe zu spielen.

Dennoch ein herzliches Danke an alle, die uns in der Halle unterstützt haben!

Zweite Halbzeit macht Mut – Hornets unterliegen in Völklingen

Am 5. Spieltag der Oberliga Saar mussten wir uns bei der HSG Völklingen mit 24:29 geschlagen geben. Dabei war die Partie in den ersten Minuten zunächst noch eng, doch durch zu viele technische Fehler ließen wir Völklingen immer wieder zu einfachen Toren kommen. So wurde aus dem zunächst knappen Abstand mit zunehmender Spieldauer ein immer größerer Rückstand.

Dabei gehört zur Wahrheit auch, dass die Gastgeber längst nicht jeden unserer Fehler bestrafen konnten. Mehrfach scheiterte Völklingen an Sebastian Heß im Tor, schloss zu ungenau ab oder leistete sich selbst technische Fehler. Trotzdem konnten wir die eigenen Fehler nicht konsequent genug abstellen. Nach dem 10:7 kamen wir zwar noch einmal auf zwei Tore heran, anschließend setzte sich Völklingen aber weiter ab und nahm eine 16:9-Führung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten wir dann ein deutlich besseres Gesicht. Wir spielten konzentrierter, machten weniger einfache Fehler und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen. Zwar baute Völklingen den Vorsprung zunächst noch auf neun Tore aus, doch anschließend kämpften wir uns Stück für Stück zurück.

Wir arbeiteten uns zunächst von 23:15 auf 23:17 heran und blieben auch danach dran. Vier Minuten vor dem Ende lag Völklingen noch mit 29:21 vorne, doch wir gaben uns nicht auf und verkürzten sogar noch auf 29:24.

Am Ende blieb es beim 24:29. Auch wenn wir ohne Punkte aus Völklingen zurückkehren, können wir aus der zweiten Halbzeit einiges mitnehmen: Wir haben die zweite Hälfte mit 15:13 gewonnen und sind unter 30 Gegentoren geblieben – und das gegen einen Gegner, der sich selbst klar im Meisterschaftsrennen der Oberliga positioniert hat.

Jetzt gilt es, die positiven Ansätze aus Halbzeit zwei mitzunehmen und vor allem die Anzahl der technischen Fehler in den weiteren Spielen zu reduzieren. Denn dass wir auch gegen einen starken Gegner mithalten können, haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt.

Nach dem spielfreien Wochenende steht am 17.10.2026 um 19 Uhr das nächste Spiel vor heimischen Publikum an. Dann wartet im Lokalderby die HF Illtal 2 auf uns. Für diese besondere Partie wollen wir die positiven Ansätze aus Völklingen mitnehmen, unsere Fehler weiter reduzieren und dann im Derby die nächsten Punkte einfahren.

Unsere Torschützen: Fynn Jonas Waerder 10, Florian Knapp 5, Frederik Schmitt 3, Joshua Wolf und Daniel Hahn 2, Domenic Spalt und Etienne Reis 1