Im Derby gegen die HF Illtal 2 hatten wir uns einiges vorgenommen, mussten uns am Ende aber mit 24:33 geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse erwischten wir keinen guten Start und gerieten früh ins Hintertreffen. Vor allem Luca Schichtel bekamen wir in der Anfangsphase überhaupt nicht in den Griff. Immer wieder fand er Lücken in unserer Abwehr und erzielte insgesamt zehn Treffer. So lagen wir zwischenzeitlich mit 6:10 und wenig später mit 7:11 zurück.

Mit der Umstellung auf eine Manndeckung gegen Schichtel bekamen wir unsere Defensive gegen Ende der ersten Halbzeit besser in den Griff. Dadurch konnten wir uns Schritt für Schritt wieder herankämpfen und den Abstand verkürzen. Dennoch gelang es uns nicht, den Rückstand bis zur Pause vollständig aufzuholen, sodass wir mit einem 12:15 in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Abstand zunächst bestehen. Bis zur 40. Minute gelang es uns noch, dranzubleiben und beim 18:21 den Rückstand auf 3 Tore zu verkürzen. In dieser Phase war die Hoffnung da, das Derby noch einmal spannend machen zu können. Allerdings fehlte uns anschließend die nötige Konsequenz, um weiter aufzuschließen. In der Abwehr waren wir zu häufig unaufmerksam und konnten die Gegenspieler im Eins-gegen-eins nicht konsequent genug stoppen. Illtal nutzte das aus und zog wieder davon.

Auch im Angriff machten wir es uns selbst schwer. Mit zunehmender Zeit nahmen wir uns überhastete Abschlüsse, leisteten uns einige Fehlpässen und nahmen uns die Möglichkeit, unsere Angriffe sauber auszuspielen und den Abstand weiter zu verkürzen. So gelang es uns nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Ganz zum Schluss merkte man auch, dass wir das Spiel im Kopf schon abgehakt hatten, Illtal konnte den Vorsprung sogar auf 9 Tore ausbauen.

Der Endstand von 24:33 fällt sicherlich deutlicher aus, als es der zwischenzeitliche Spielverlauf vermuten ließ. Insgesamt geht der Sieg für die HF Illtal aber in Ordnung, da die Gäste unsere Schwächen in der Abwehr konsequent bestraften und wir es nicht schafften, über die gesamte Spielzeit konzentrierte Angriffe zu spielen.

Dennoch ein herzliches Danke an alle, die uns in der Halle unterstützt haben!