Hornets – SG Zweibrücken 2 32:31 (15:17)
Es war das Duell zweier Tabellennachbarn. Die Hornets auf Platz neun empfingen mit der SG Zweibrücken 2 den Tabellenzehnten. Schon der Blick auf die bisherigen Statistiken versprach einiges. Beide Mannschaften gehörten vor der Partie zu den offensivstärksten Teams der Liga und belegten bei den erzielten Treffern die Plätze zwei und vier.
Allerdings gab es auch die andere Seite der Statistik. Denn nicht nur beim Torewerfen mischten beide Teams ganz vorne mit. Auch bei den Gegentreffern gehörten die Hornets und die SG zur Ligaspitze. Offensiv also reichlich Qualität, defensiv auf beiden Seiten noch Luft nach oben.
Die Voraussetzungen für ein torreiches Spiel hätten damit kaum besser sein können.
Und genau das sollten die knapp 70 Zuschauer in der Marpinger Halle auch zu sehen bekommen.
Personell gab es vor der Partie allerdings noch einige Fragezeichen. Mit Fynn Jonas Waerder musste zunächst einer unserer Torgaranten auf der Bank Platz nehmen. Krankheitsbedingt konnte er unter der Woche nicht trainieren, sein Einsatz war selbst am Spieltag noch fraglich. Auch Eric Grünemeier, ebenfalls immer für zahlreiche Treffer gut, begann auf der Bank und kam in der ersten Hälfte erst spät zum Einsatz.
Nichtsdestotrotz schickte Trainer Chris Holz eine schlagkräftige Truppe aufs Feld. Den deutlich besseren Start erwischten allerdings die Gäste. Beim 1:5 liefen die Hornets bereits früh einem Rückstand hinterher.
Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab: Würden wir unsere Abwehr nicht in den Griff bekommen, würde es schwer werden, die Punkte in Marpingen zu behalten. Über weite Strecken agierte die Defensive zu unbeweglich und zu leise. Zweibrücken erkannte die Schwachstellen und nutzte sie konsequent aus.
Die Gäste spielten schnell, zielstrebig und mit viel Dynamik. Allen voran Fynn Kropp führte seine Mannschaft an diesem Abend immer wieder nach vorne. Mit gefälligem Passspiel attackierte die SG konsequent die Tiefe unserer Abwehr. Dabei überzeugten auch der spritzige Evan Latrell Gordon sowie die beiden treffsicheren Außenspieler Ben Oliver Schwindt und Dennis Bernt.
Allein dieses Quartett erzielte am Ende 24 Treffer für die SG.
Aus dem Rückraum entwickelte Zweibrücken hingegen deutlich weniger Gefahr. Lediglich drei Treffer gelangen den Gästen aus der Distanz. Umso ärgerlicher war es, dass wir die Angriffe über die Tiefe lange nicht konsequent genug verteidigen konnten.
Trotz des frühen Rückstands ließen sich die Hornets nicht abschütteln und arbeiteten sich Stück für Stück zurück in die Partie.
Zusätzliche Unterstützung kam gegen Ende der ersten Halbzeit von unseren Junghornets der männlichen C Jugend. Mit ihren Trommeln mischten sie sich unter die Zuschauer und sorgten lautstark für Stimmung auf den Rängen.
Mit einem 15:17 aus Sicht der Hornets ging es schließlich in die Kabinen.
Kampf, Tempo und Spannung bis zur letzten Sekunde
Die zweite Halbzeit zeigte den Zuschauern schließlich all das, was diesen Sport ausmacht. Kampf um jeden Zentimeter, hohes Tempo, sehenswerte Treffer und starke Kombinationen prägten die folgenden 30 Minuten.
Schade nur, dass lediglich knapp 70 Zuschauer diesen Handballabend in der Halle verfolgten. Die Kirmes in Alsweiler dürfte den einen oder anderen gelockt haben, hinzu kam die Verlegung des Spiels der Moskitos 1. Wer sich jedoch für die Halle entschieden hatte, sollte sein Kommen nicht bereuen.
Zunächst setzte sich das Bild aus der ersten Hälfte fort. Die Hornets kämpften sich heran, Zweibrücken fand die passende Antwort und hielt seinen Vorsprung. Immer wieder verkürzten wir, doch die Gäste schafften es zunächst, uns auf Abstand zu halten.
Bis zur 50. Minute.
Christoph Holz erzielte den lang ersehnten Ausgleich zum 27:27 und spätestens jetzt war die Stimmung in der Halle eine andere. Die Zuschauer peitschten ihre Hornets nach vorne und die Mannschaft nahm die Energie von den Rängen auf.
In dieser Phase waren es insbesondere Florian Knapp und der von außen äußerst treffsichere Kevin Lickes, die wichtige Akzente setzten. Das Momentum kippte zunehmend auf unsere Seite und die Hornets gingen mit einem Treffer Vorsprung in die entscheidende Phase der Partie.
Die letzten fünf Minuten hatten es in sich. Die Führung wechselte hin und her und beim 30:31 lag Zweibrücken letztmals an diesem Abend vorne. Auf Seiten der Gäste war es nun vor allem Fynn Kropp, der seine Mannschaft im Spiel hielt.
Ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase funktionierte nun auch das, was uns zuvor über weite Strecken Probleme bereitet hatte. Die Abwehr stand kompakter, die Zweikämpfe wurden konsequent angenommen und jeder biss sich in seine Aufgabe.
Mit dem umjubelten Treffer zum 32:31 übernahmen die Hornets erneut die Führung.
Noch 80 Sekunden waren zu spielen.
Zweibrücken warf noch einmal alles in die Waagschale und blieb nahezu die gesamte letzte Spielminute in Ballbesitz. Die Gäste suchten die entscheidende Lücke, doch diesmal hielt die Hornets Defensive stand. Kein Zentimeter wurde mehr verschenkt, jeder Zweikampf wurde angenommen und gemeinsam verteidigte die Mannschaft den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene.
32:31. Heimsieg!
Der Erfolg der Hornets geht in Ordnung. Beide Mannschaften lieferten sich ein temporeiches und vor allem spannendes Oberligaspiel, das Lust auf mehr macht.
Natürlich bleiben Aufgaben. Vor allem defensiv müssen wir es schaffen, über 60 Minuten beweglicher zu agieren, mehr miteinander zu kommunizieren und konsequenter zu verteidigen. Gleichzeitig hat die Mannschaft an diesem Abend gezeigt, dass sie Rückstände wegstecken, sich in ein Spiel zurückkämpfen und eine enge Partie am Ende auch für sich entscheiden kann.
Nach den ersten vier Saisonspielen stehen die Hornets nun mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.
Und nach einem solchen Abend darf man es ruhig noch einmal sagen: Endlich ist er wieder angekommen, der Männerhandball in Marpingen!
Trotz deutlicher Niederlage beste Saisonleistung
Am Samstag dem 26.09. empfing die B-Jugend der DJK Marpingen die SG Berchem/Dudelange zum dritten Saisonspiel. Trotz einer deutlichen 17:34-Niederlage zeigte die DJK ihre bisher beste Leistung der Saison.
Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die Gäste körperlich und spielerich überlegen waren. Die SG Berchem/Dudelange ging früh in Führung und machte es der DJK schwer. Besonders in der Abwehr spielte Marpingen teilweise zu unentschlossen und ging nicht immer konsequent genug in die Zweikämpfe.
Im Angriff versuchte die DJK immer wieder, mit der „Schnellen Mitte“ zum Erfolg zu kommen. Der Spielzug funktionierte zwar besser als in den ersten beiden Spielen, wurde von den Gegnern aber häufig gut verteidigt. Außerdem hatten viele Torwürfe zu wenig Power und gingen direkt auf den Torwart. Dadurch konnten einige gute Chancen nicht genutzt werden. Trotzdem gab es immer wieder gelungene Aktionen. Noah Palubitzki zeigte auf Halb-Rechts eine gute Abwehrleistung und hielt gegen die körperlich überlegenen Gegner gut dagegen.
Zur Halbzeit lag Marpingen mit 7:16 zurück. Auch nach der Pause kämpfte die Mannschaft weiter und versuchte, den Rückstand zu verkürzen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte die SG Berchem/Dudelange ihren Torwart. Dadurch konnte die DJK einige ihrer Würfe verwandeln. Insgesamt erzielte Marpingen in der zweiten Halbzeit ungefähr genauso viele Tore wie in der ersten. Der Rückstand konnte jedoch nicht mehr entscheidend verkürzt werden.
Am Ende musste sich die DJK Marpingen mit 17:34 geschlagen geben. Das Spiel zeigte, dass die DJK in der Abwehr mutiger werden und bei den Torwürfen mehr Druck entwickeln muss. Geleitet wurde die Partie von den beiden Schiedsrichtern Pasqual Dahlem und Lukas Schulz.
Verletzungssorgen bremsen uns aus: Deutliche Niederlage in Wadgassen | SV 08 Bous – DJK Marpingen (Hornets) | 37:15
Unter denkbar schlechten Vorzeichen mussten wir am Sonntagabend die Reise in die Wadgasser Glückaufhalle antreten. Extrem durch Verletzungen geschwächt und ohne etatmäßige Spieler auf den Halbpositionen im Rückraum war für uns an diesem Spieltag von vornherein kaum etwas zu holen. Am Ende mussten wir uns der SV 08 Bous deutlich mit 15:37 geschlagen geben.
Dass uns ohne die angestammten Kräfte auf den Halbpositionen die gewohnten spielerischen Mittel im Positionsangriff fehlen würden, war uns bereits vor dem Anpfiff klar. Die Gastgeber aus Bous agierten in der Defensive eher abwartend, standen aber kompakt genug, um unsere improvisierten Angriffsreihen vor große Probleme zu stellen.Wir mühten uns nach Kräften, doch ohne die nötige Torgefahr aus der Distanz fehlte unserem Offensivspiel einfach die Breite. Die daraus resultierenden Ballverluste nutzte Bous konsequent aus: Die Hausherren spielten ihr Umschaltspiel konsequent aus und kamen insbesondere über die zweite Welle zu schnellen Toren. Trotz des deutlichen Rückstands stimmte bei uns die Einstellung bis zum Schluss. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten wir ein gutes Rückzugsverhalten und verhinderten, dass die Gastgeber einfache Konter laufen konnten. Allerdings überzeugte Bous an diesem Abend mit gut durchgeführten Spielzügen im gebundenen Angriff. Gegen die flüssigen Kombinationen der Bouser fanden wir mit schwindenden Kräften im dezimierten Kader phasenweise keinen Zugriff mehr, sodass Bous das Ergebnis Tor um Tor bis zum 37:15-Endstand in die Höhe schraubte.
Fazit: Fokus auf die Genesung unseres Lazaretts. Dieses Spiel kann aufgrund unserer extremen Personalnot sportlich kaum als Gradmesser dienen. Positiv mitzunehmen bleibt, dass die Mannschaft sich nicht hängen ließ. Für uns gilt es nun primär, dass sich das Lazarett in den kommenden Tagen lichtet und unsere verletzten Akteure schnellstmöglich fit werden, damit wir in den nächsten Wochen wieder mit voller Kapazität angreifen können.
Hornets-Motor stottert noch: Niederlage in Saarbrücken
ATSV/TVA Saarbrücken gegen Männer 1 Hornets 40:36
Ein stimmungsvolles Spiel, jede Menge Tore und am Ende leider keine Punkte für unsere Hornets. Mit 36:40 mussten sich unsere Männer 1 beim ATSV/TVA Saarbrücken geschlagen geben.
Bereits das Endergebnis lässt erahnen, wo an diesem Abend auf beiden Seiten nicht unbedingt der Schwerpunkt lag: in der Abwehrarbeit. Während die Gastgeber defensiv ebenfalls alles andere als unüberwindbar waren, präsentierte sich unsere Deckung leider noch einen Tick wackliger.
Dabei erwischten die Hornets zunächst den besseren Start. Beim 10:7 lagen wir mit drei Treffern in Führung. Zu diesem Zeitpunkt wäre durchaus ein noch deutlicherer Vorsprung möglich, wenn nicht sogar nötig gewesen.
Im Angriff fanden wir unsere Möglichkeiten und kamen regelmäßig zum Torerfolg.
Das größere Problem lag auf der anderen Seite des Feldes.
Während Saarbrücken eine robuste 6:0 Deckung stellte, war unser eigenes Abwehrzentrum bisweilen regelrecht verwaist. Auf einen eigenen Treffer folgte viel zu häufig und vor allem viel zu schnell die erfolgreiche Antwort der Gastgeber. Wirklich Zugriff auf das Saarbrücker Angriffsspiel bekamen wir nicht.
Besonders ärgerlich: Vieles von dem, was uns Saarbrücken präsentierte, kam keineswegs überraschend. Die zu erwartenden Aktionen waren unter der Woche analysiert und entsprechende Lösungen besprochen worden. Auf dem Spielfeld wollten diese Erkenntnisse jedoch nicht so recht in den Köpfen ankommen. Die Vorgaben wurden zu selten umgesetzt und Saarbrücken konnte genau mit den Mitteln zum Erfolg kommen, auf die wir eigentlich vorbereitet waren.
Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Gastgeber unsere fehlende Konsequenz und konnten sich erstmals etwas deutlicher absetzen. Diesen Vorsprung verteidigte Saarbrücken anschließend nahezu bis zum Ende der Partie.
Ganz abschreiben ließen sich die Hornets allerdings nie. Immer wieder gab es Phasen, in denen wir uns sowohl defensiv als auch offensiv zurück in die Begegnung kämpften. Ein oder zweimal gelang es uns, den Rückstand wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Doch genau dann, als das Momentum hätte kippen können, brachten uns unglückliche Wurfentscheidungen erneut um den verdienten Lohn.
Hinzu kamen einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die aus unserer Sicht unglücklich gegen uns liefen. Es waren weniger die eindeutigen Situationen als vielmehr die berühmten Kann Entscheidungen oder 50:50 Entscheidungen, die an diesem Abend gefühlt nahezu ausschließlich zugunsten der Gastgeber ausfielen. Den entscheidenden Grund für die Niederlage müssen wir dennoch bei uns selbst suchen. Möglichkeiten, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken, waren vorhanden.
Auch unsere Torhüter erwischten einen schweren Abend und fanden nicht den Zugriff, den sie in den vergangenen Spielen immer wieder gezeigt hatten. Auf der Gegenseite konnte sich der Saarbrücker Schlussmann dagegen mehrfach entscheidend auszeichnen, wobei wir ihm mit unseren Wurfbildern durchaus entgegenkamen. Alles, was halbhoch oder tief auf sein Tor kam, wurde nahezu zur sicheren Beute. Wenn wir dagegen konsequent hoch abschlossen, waren wir deutlich erfolgreicher. Auch hier fehlte es uns an der nötigen Anpassung während des Spiels.
So stehen am Ende 36 eigene Treffer, die auswärts eigentlich eine gute Grundlage sein sollten, aber eben auch 40 Gegentore, mit denen es schwer wird, ein Spiel zu gewinnen.
Die Partie lässt sich vielleicht am besten mit einem Bild zusammenfassen:
Der Motor der Hornets hat definitiv die nötigen PS für diese Liga. Aber noch stottert er zu häufig. Jetzt wird es Zeit, das richtige Öl für die Maschine zu finden, damit die Leistung endlich konstant auf die Straße kommt.
Denn dass der Motor laufen kann, haben die Hornets auch in Saarbrücken phasenweise gezeigt. Jetzt müssen aus diesen Phasen endlich 60 Minuten werden.
Arbeitssieg an der französischen Grenze
Mit eigentlich guten Voraussetzungen ging es für unsere männliche Jugend B zum Auswärtsspiel nach Rilchingen. Die Gastgeber traten mit nur sieben Feldspielern an, während bei uns Len Dauber, Benjamin Schulz, Nico Schlicher und Leo Recktenwald fehlten. Unterstützt wurden wir zudem von Adrian Strenger und Elias Gottschalk aus der C-Jugend. Noah Palubitzki ging angeschlagen in die Partie und hatte unter der Woche nicht trainieren können.
Die Marschroute war klar: Mit Tempo, viel Bewegung und unseren Spielzügen wollten wir den Gegner unter Druck setzen. Doch zunächst wollte davon wenig zu sehen sein. Rilchingen spielte zwar ohne echte Rückraumschützen, fand aber immer wieder die Lücken zwischen sechs und neun Metern. Unsere Abwehr bekam kaum Zugriff.
Auch offensiv lief es zunächst nicht rund. Zu wenig Bewegung, wenig Geduld und teilweise haarsträubende Abschlüsse prägten unser Spiel. Allein in einer Überzahlsituation wurden drei Bälle völlig unvorbereitet aus zehn Metern aufs Tor geworfen.
Mit der Einwechslung von Noah Palubitzki kam anschließend mehr Stabilität ins Spiel. Auch Adrian Strenger und Elias Gottschalk brachten wichtige Bewegung in den Angriff. Trotzdem ging es mit einem 8:7-Rückstand in die Pause.
Nach einer ruhigen und sachlichen Halbzeitansprache zeigte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. In der Abwehr wurde deutlich konsequenter gearbeitet und auch im Angriff geduldiger gespielt. So konnten wir uns zwischenzeitlich auf drei bis vier Tore absetzen. Einige Unterzahlsituationen verhinderten jedoch, dass wir die Partie frühzeitig entscheiden konnten.
In dieser Phase war es einmal mehr Max Zägel im Tor, der mit wichtigen Paraden dafür sorgte, dass wir den Vorsprung verteidigen konnten.
Am Ende nehmen wir die beiden Punkte mit nach Marpingen. Sicherlich etwas glücklich, aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aber nicht unverdient.
Zwei Punkte im Gepäck – und gleichzeitig einige Hausaufgaben für die kommenden Trainingseinheiten.
E2-Jugend: Erkämpftes Unentschieden im Torkrimi gegen Birkenfeld-Nohfelden
In der Bezirksliga zeigten unsere E2-Hornets am 13. September einen packenden Fight in der Sporthalle Marpingen. Gegen den TV Birkenfeld-Nohfelden geriet das Team zwar früh in Rückstand, hielt aber entschlossen dagegen: Allen voran Henry Rauber setzte mit einer Dreierserie ein starkes Zeichen. Die Jung-Hornets waren im Vergleich zur deutlichen Auftaktniederlage gegen die DJK Oberthal kaum wiederzuerkennen; mit viel Leidenschaft und Einsatz hielten die Jungs von Beginn an dagegen und belohnten sich:
Lagen die Gäste zur Pause noch knapp mit 11:13 vorne, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein echter Krimi. Getragen von wichtigen Treffern von Niklas Dzierzon und Levin Weber bissen sich die Hornets wieder heran. Trotz der starken Defensivleistung des Gegners kämpften unsere Jungs bis zur letzten Sekunde um jeden Ball und belohnten mit einer 3-Tore-Führung knappe drei Minuten vor dem Ende. Nun steckte Birkenfeld seinerseits nicht auf, kämpfte und nutze unsere Fehler in der Vorwärtsbewegung gnadenlos aus! Am Ende trennen wir uns mit einem gerechten 23:23-Unentschieden. Ein starker Auftritt, der Lust auf mehr macht!



E1-Jugend: Hornets unterliegen starker SG Zweibrücken
Am 13. September 2026 trafen unsere E1-Hornets in der Sporthalle Marpingen auf die SG Zweibrücken. Trotz eines frühen Führungstreffers durch Jarno Obernesser fanden unsere Jungs in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel. Die Gäste übernahmen schnell das Kommando und nutzten ihre Chancen konsequent, sodass es mit einem 7:11-Rückstand in die Pause ging. Aber schon bis dahin machten die Jungs ein tolles Oberliga-Spiel auf hohem Niveau.
In der zweiten Hälfte bewiesen die Hornets jedoch Kampfgeist: Moritz Hoffmann, Ariz Kurt und Henry Rauber verkürzten den Abstand. Dennoch war die SG Zweibrücken an diesem Tag zu treffsicher – allen voran Felice Cicciari, der unsere Abwehr immer wieder vor Aufgaben stellte und von unseren Jungs kaum gestoppt werden konnte. Am Ende mussten wir uns mit 13:23 geschlagen geben. Dennoch sind die Trainer mit Kampf, Einsatz und Siegeswillen sehr zufrieden. Mund abwischen, Taktik anpassen und im nächsten Spiel wieder voll angreifen!
Männliche D-Jugend gegen Birkenfeld
Als Favorit gingen wir in die Partie, doch von Beginn an fanden wir überhaupt nicht in unser Spiel. Zu viele technische Fehler und ungenaue Aktionen verhinderten einen richtigen Spielfluss. Dadurch blieb unsere Leistung in der ersten Halbzeit deutlich hinter unseren Möglichkeiten zurück. 7:3 Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit konnten wir uns zwar etwas steigern, wirklich überzeugend war unser Auftritt aber auch weiterhin nicht. Positiv war, dass wir trotz unserer durchwachsenen Leistung das Spiel jederzeit unter Kontrolle hatten und der Sieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet war. Die Begegnung endete mit 17:8 für die Junghornets.
Am Ende steht ein klarer Sieg, auch wenn wir spielerisch heute nicht unsere beste Leistung gezeigt haben.
Fazit: Ein Arbeitssieg, bei dem vor allem das Ergebnis zählt.
Hornets feiern Oberliga-Comeback – starke Leistung trotz 24:30-Niederlage
DJK Marpingen gegen HC St. Ingbert Hassel 24:30 (13:12)
Endlich wieder Oberliga Handball in Marpingen! Nach vier Jahren Abstinenz feierte die erste Männermannschaft der DJK am Samstagabend ihr Heim Comeback in der Oberliga Saar. Seit 2022 mussten die Marpinger Handballfreunde darauf warten. Zum Auftakt wartete gleich ein echter Prüfstein. Mit dem HC St. Ingbert Hassel gastierte ein Regionalligaabsteiger in Marpingen.
Knapp 100 Zuschauer wollten sich die Rückkehr der Hornets auf die Oberliga Bühne nicht entgehen lassen und sahen eine Marpinger Mannschaft, die von Beginn an deutlich machte, dass sie in dieser Spielklasse nicht nur mitspielen möchte.
Hornets erwischen starken Start
Die DJK fand hervorragend in die Partie. Statt kopflos gegen den favorisierten Gegner anzurennen, suchten die Hornets geduldig nach intelligenten spielerischen Lösungen. Die Mannschaft wirkte bestens auf den Gegner eingestellt, agierte konzentriert und brachte St. Ingbert Hassel immer wieder in Schwierigkeiten.
Vor allem die offensive Marpinger Abwehr stellte die Gäste vor Probleme. Dahinter präsentierten sich auch die Torhüter in starker Verfassung. So entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Hornets über weite Strecken des ersten Durchgangs die bessere Mannschaft waren.
Zur Halbzeit führte Marpingen mit 13:12. Gemessen am Spielverlauf hätte dieser Vorsprung durchaus noch etwas deutlicher ausfallen können.
St. Ingbert kommt stärker aus der Kabine
Nach dem Seitenwechsel erhöhte St. Ingbert die Intensität. Spielerisch fanden die Gäste gegen die offensive DJK Deckung und die gut aufgelegten Marpinger Torhüter zunächst weiterhin nur wenige überzeugende Lösungen. Dennoch bekam der Regionalligaabsteiger die Begegnung zunehmend besser in den Griff.
Statt komplizierter Kombinationen setzte Hassel nun verstärkt auf seine körperlichen Vorteile und knallharte Würfe aus dem Rückraum. Damit hatten die Gäste zunehmend Erfolg.
Erst in der 45. Minute gelang es St. Ingbert, sich erstmals auf zwei Treffer abzusetzen. Doch die Hornets ließen sich davon nicht beeindrucken. Marpingen blieb dran, kämpfte um jeden Ball und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase hinein offen. Noch bis zur 55. Minute war die Partie völlig ausgeglichen und alles möglich.
Zwei rote Karten in einer hektischen Schlussphase
Dann wurde es bitter für die Hornets. Zwei aus Marpinger Sicht äußerst unglückliche Schiedsrichterentscheidungen führten in der entscheidenden Phase zu roten Karten gegen die Gastgeber. Das Gespann hatte die Begegnung auf beiden Seiten sehr kleinlich geleitet. Gerade in dieser spielentscheidenden Situation hätte man sich aus Marpinger Sicht etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Bewertung der Aktionen gewünscht.
Die beiden Platzverweise waren schließlich ein Rückschlag, den die Hornets in den verbleibenden Minuten nicht mehr kompensieren konnten. St. Ingbert nutzte die Situation konsequent und setzte sich in der Schlussphase entscheidend ab.
So stand am Ende ein 24:30 auf der Anzeigetafel. Der Sieg der Gäste war über die gesamte Spielzeit betrachtet nicht unverdient, fiel mit sechs Toren Unterschied allerdings deutlicher aus, als es der Verlauf dieser lange offenen Begegnung vermuten ließ.
Ein Auftakt, der Mut macht
Trotz der Niederlage überwog auf Marpinger Seite eine wichtige Erkenntnis: Die Hornets sind in der Oberliga angekommen.
Gegen einen Regionalligaabsteiger zeigte die Mannschaft über weite Strecken, dass sie keineswegs chancenlos ist. Im Gegenteil, an diesem Abend wäre durchaus mehr möglich gewesen. Die spielerischen Lösungen, die aggressive und offensive Abwehrarbeit sowie die starke Torhüterleistung machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Nach vier Jahren ist der Oberliga Handball zurück in Marpingen. Das erste Spiel hat bereits gezeigt, worauf sich die Zuschauer freuen dürfen.
Ein gelungener Auftakt trotz Niederlage. Die Hornets sind wieder da und wir dürfen uns auf eine spannende Oberliga Saison freuen!
Willkommen in der B Jugend
Für unsere Junghornets hieß es am Wochenende erstmals: Willkommen in der B Jugend. Mit der Spielgemeinschaft St. Ingbert Kirkel Südostsaar wartete direkt ein körperlich robuster Gegner auf unser Team.
Von Beginn an zeigte sich, dass die neue Altersklasse einige Herausforderungen bereithält. Die Gäste standen stabil in der Abwehr und machten es unseren Jungs schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. Gleichzeitig merkte man unserer Mannschaft an, dass sie noch nicht perfekt eingespielt ist. Passgeschwindigkeit und Passgenauigkeit waren noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Auch der Umgang mit Harz stellte möglicherweise noch eine zusätzliche Herausforderung dar.
Im Angriff agierten die Junghornets über weite Strecken zu viel aus dem Stand. Bewegung und Dynamik fehlten, stattdessen versuchte man zu häufig, mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Die im Training erarbeiteten Spielformen ließ die Mannschaft dabei noch zu selten erkennen.
Trotzdem gab sich das Team zu keinem Zeitpunkt auf. Beim Stand von 7:16 in der 37. Minute fing sich die Mannschaft und zeigte in der Schlussphase, was in ihr steckt. Die letzten 13 Minuten entschieden die Junghornets mit 10:5 für sich und kämpften sich so noch auf 17:21 heran.
Einen starken Auftritt zeigte Max Zägel im Tor, der mit seinen Paraden sein Team immer wieder im Rennen hielt. Erfolgreichster Werfer der Junghornets war Nico Schlicher. Auch auf Jan Becker auf Linksaußen war Verlass.
Am Ende steht eine 17:21 Niederlage, aber vor allem die starke Schlussphase macht Mut für die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gegen körperlich robuste Gegner dagegenhalten kann. Nun gilt es, weiter am Zusammenspiel, an der Bewegung und an der nötigen Dynamik zu arbeiten.
Bereits am kommenden Samstag geht es in Rilchingen Hanweiler weiter. Dort wollen die Junghornets an die starken letzten 13 Minuten anknüpfen und den nächsten Schritt in der B Jugend machen.





