Vor heimischer Kulisse haben wir einen wichtigen 21:18-Erfolg beim ersten Heimspiel 2026 gegen den Tabellendritten TV Merchweiler eingefahren. Es war ein Spiel, das uns alles abverlangte – und eines, das wir vor allem dank mannschaftlicher Geschlossenheit und eines starken Rückhalts zwischen den Pfosten für uns entscheiden konnten.
Die Anfangsphase war ausgeglichen, beide Teams tasteten sich ins Spiel. Doch wir fanden zunehmend besser hinein, standen stabil in der Abwehr und erspielten uns vorne klare Chancen. Als Beispiel für die gute Abwehrarbeit ist das Tor unseres Torhüters Sebastian zu nennen, das er aus dem eigenen 6-Meter-Raum auf das aufgrund von Unterzahl leere Tor des Gegners erzielen konnte. Schritt für Schritt setzten wir uns ab und gingen nach einer konzentrierten ersten Halbzeit mit einer verdienten 13:7-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel verloren wir allerdings unseren Spielfluss und konnten in den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte nur ein Tor erzielen. Technische Fehler und vergebene Chancen und 7m-Strafwürfe brachten Merchweiler wieder ins Spiel, die den Rückstand Stück für Stück verkürzten. In dieser Phase wurde es spürbar hektischer.
In diesem Moment war es allen voran Sebastian Heß, der uns mit einer herausragenden Torhüterleistung im Spiel hielt und immer wieder freie Würfe entschärfte. Seine Paraden gaben uns Sicherheit und waren ein entscheidender Faktor dafür, dass Merchweiler den Rückstand zwar bis auf ein Tor etwa 5 Minuten vor Schluss aufholen, das Spiel aber nicht drehen konnte.
Offensiv erzielten wir endlich die notwendigen Tore und behielten in der Schlussphase die Nerven. Wir stemmten uns gemeinsam gegen den Druck und brachten den Vorsprung – auch dank 4 enorm wichtiger Tore unseres Rückraum-Spielers Jens Staub – über die Zeit.
Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Heimsieg, der einmal mehr zeigte, was uns ausmacht: Einsatz, Zusammenhalt und der Wille, auch schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen. Den Schwung und das Erfolgserlebnis gilt es jetzt mitzunehmen, um die Rückrunde genauso erfolgreich zu gestalten wie die Hinrunde.
Jens Staub, Fynn Waerder (5), Etienne Reis (4), Julian Lösch (3), Sebastian Heß, Jonas Hubertus, Jannis Plein, Joshua Wolf (je 1), Jannick Morsch

