Ankündigungen
Aktuelles aus dem Verein
Aktuelles aus dem Verein
Aktuelles aus dem Verein
DJK-Newsletter

Wenn Du an wöchentlichen Informationen und Neuigkei–
ten über die DJK Marpingen interessiert bist, sende uns bitte eine E-Mail an Presse@djk-marpingen.de.

Du erhältst dann jede Woche die Neuigkeiten zum Vereins–
leben der DJK Marpingen.

Zufallsfoto
72-Stunden-Aktion vom 13.06. bis 16.06.2013

Du befindest Dich hier: » Verein » Aktivitäten » Berichtdetails

Berichte der DJK-Marpingen
11. DJK - Skifreizeit Churwalden / Graubünden 09

Am Samstag den 04.03.2009 hieß es für alle TeilnehmerInnen früh aufstehen, denn der Tag der Abreise zum Skifahren in die Schweiz war gekommen. Bereits um 6:30 Uhr traf sich der größte Teil der Mitfahrer in Marpingen. Zum ersten Mal fuhren wir mit dem Busunternehmen Geraldy aus Schmelz. Nach einer halben Stunde Packen fuhren wir dann endlich los. Doch an das eigentliche Ziel der Reise ging es noch lange nicht. Der Bus fuhr an den Riegelsberger Friedhof. Nahmen wir dort etwa eine Leiche auf ? Nein ich kann euch beruhigen. Eine weitere Teilnehmerin wurde dort abgeholt. Ess Adina kam atemlos über den Friedhof „gewetzt „ und stieg schnell ein.

Wie sollte es auch anders sein, fuhren wir immer noch nicht in Richtung Schweiz. Nein, wir fuhren in unsere Landeshauptstadt an die Willi-Graf-Schulen. Was wir dort wollten, soll kein Geheimnis bleiben.
Auf uns warteten 2 Lehrerinnen mit Anhang. Dies kann nur eins heißen. Ab in den Klassensaal und Geschichte oder Englischunterricht machen. Doch keine Panik, so weit ließen wir es erst gar nicht kommen. Wir hielten die Lehrer fest und setzten sie alle in den Bus. Nur schnell weg von der Schule, nicht dass die Lehrerinnen doch noch auf dumme Ideen kommen.

Jetzt fuhren wir endlich los in Richtung Schnee. Nach einer siebenstündigen - eigentlich ereignislosen Fahrt - kamen wir endlich in Churwalden an.  Es war gegen 16 Uhr als wir ankamen. Nach der Zimmerbelegung gab es einmal für alle Kaffee/Kakao und frischen Kuchen. Hm, der war vielleicht lecker. Später am Abend stellten wir uns noch in der Runde gegenseitig vor. Längst hatten alle Kinder bereits das Haus und dessen Umgebung erkundet. Schnee gab es „ en masse“  ; er reichte sogar bis ans Haus, so dass die morgentliche Abfahrt gesichert war.

Der Tag verging wirklich sehr schnell, wenn man nimmt, dass man sich am Morgen noch nicht richtig kannte und jetzt bereits Freunde gefunden hatte. Der Altersunterschied war recht groß – aber dies tat der Sache keinen Abbruch. Nach der ersten ruhigen Nacht, ging – ehe man sich versah – die Sonne wieder auf und ein leckeres Frühstück lockte. Lange dauerte dies jedoch nicht, da die Sonne und der herrliche Schnee alle Beteiligten lockte.
Da abends vorher bereits die einzelnen Gruppen nach Könnensstand festgelegt wurden, war alles Organisatorische schnell erledigt und es konnte losgehen. Jeder hielt sich an seine Gruppe. Die beiden Anfänger, Melanie und Lennard, unser 5jähriger, wurden – da die Skischule erst montags öffnete- von Peter und Ulli unterrichtet. Eigentlich stellten sich beide recht geschickt an.
Die übrigen SkifahrerInnen waren froh darüber, dass der Himmel wolkenlos war und so hofften wir auch, dass es die kommenden Tage bleiben würde. Unterwegs – bergauf und bergab, traf man natürlich auch mal die anderen Gruppen auf ihrem Weg. Fühlte sich jemand über- oder unterfordert, so blieb Gelegenheit die Gruppen zu tauschen. Gegen 16 Uhr fuhren nun auch die letzten der munteren Chaotengruppe in Richtung Unterkunft ab.
Nach einer Tasse heißem Kaffee oder Cappuccino, Tee o.ä. und einem Stück selbstgebackenem Kuchen setzten sich die munteren Müden hinter das Haus in die Sonne. Hier wurden die lustigen Anekdoten des Tages ausgetauscht. Es gab zahlreiches Gelächter.
Doch bevor der Tag sich neigte, begann das Tischtennisturnier, welches sich über 2 Tage erstreckte und den jeweiligen Teilnehmern viel Freude bereitete. Die ersten von uns fingen bereits an, ihre Auftritte für den bunten Abend vorzubereiten. Man versuchte herauszubekommen, was der einzelne plante, jedoch hatte man nie die Chance es mit zubekommen . Viel Geheimnis wurde darum gemacht.

Der Montag kam nun auch schon schneller als erwartet und verlief im Grunde genommen ähnlich wie der vorherige und die darauf folgenden. Jedoch eins war anders. Der Schnee war bedeutend besser und auch das Wetter ließ nicht zu wünschen übrig. Heute wurde von den meisten Gruppen das Rothorn ( 2900 m ) erforscht. Auf diesem Berg gab es dann auch sehr schnell die ersten Fahrer, die nicht nur mir den Füßen im Schnee standen, sondern längs im Schnee lagen. Scheinbar dachten sie neue Methoden für das Skifahren zu erfinden, doch so richtig wollte dies nicht funktionieren. Doch leider musste man ja wieder um 16 Uhr abfahren. An diesem Abend kam auch letztendlich der letzte Teilnehmer zu unserer Gruppe hinzu.
Wie jeden Abend speisten wir gegen 18:30 Uhr und unterhielten uns bis tief in die Nacht hinein. Neben den Tischtennisspielen gab es heute auch noch einen Spieleabend für alle. Zwischendurch wurde immer wieder fleißig für den bunten Abend geprobt.

Heute am Mittwoch gab es für die Jugendlichen und Kinder ein Abfahrtsrennen, das von den Erwachsenen gut vorbereitet und auch hervorragend organisiert worden war. Welche Zeit hab ich und welche hat Frederic? …. So oder ähnlich lauteten die zahlreichen Fragen der SlalomfahrerInnen. Aber die Erwachsenen verrieten nichts. Die Ergebnisse mussten noch ausgewertet werden und die Siegerehrung sollte am bunten Abend stattfinden.
Dann fuhren alle auf das Rothorn, da die Fahrer mittlerweile geübter waren und sich mehr zutrauten. Auch heute ließ sich der ein oder andere Sturz nicht vermeiden und das Gelächter kam auch nicht zu kurz. Bei mancher Gruppe fuhr der Ski ohne Fahrer und bei wieder anderen fehlte die Kraft sich auf den Beinen zu halten. Bei manchen Fahrern sah man auch schon Anzeichen für einen charmanten Sonnenbrand.
Nachmittags, nach dem Abfahren, trafen sich alle, am Schlepper zum zünftigen Apresski . So manches Erlebnis von früheren Fahrten wurden unter den Teilnehmern ausgetauscht. Wie stets war unsere Marpinger Gruppe die letzte, die den Schlepper in Richtung Haus nahm.
Die letzten Sonnenstrahlen hinter unserem Haus lockten uns mit unserer Kaffeetasse und einem Stück Kuchen heraus. Die Jungen tollten ein letztes Mal mit den Skiwesten und den beiden Rutschbrettern, die dieses Jahr angeschafft wurden, im Schnee herum.
Nachdem nun auch die 3 Gewinner des Tischtennisturniers gefunden und gekrönt wurden, fing der bunte Abend an. Natürlich krönte man auch die 4 Gewinner des Abfahrtsrennens. Es war schon schön anzusehen, wie manche sich über ihren Sieg freuten. Doch dann begann es mit dem eigentlichen Programm.
Angefangen hat alles ganz harmlos mit Uwes Nachrichten aus Churwalden. So manches Ereignis wurde geschildert und so mancher sah sich auf „ die Schippe“ genommen. Danach begann es „ zu schneien“. Männliche Schneeflöckchen schwebten grazil in unseren Raum hinein. Wunderschön anzusehen – unser Männerballett. Auf die Musik von Schwanensee tanzten und bewegten sich unsere Hübschen mal nach rechts, mal nach links .“Schwan – Schwan – hieß es immer wieder und das Publikum grölte. Ein gelungener Vortrag.
Dem Männerballett folgten unsere Damen. Sie sangen „ Wenn nicht jetzt wann dann“. Jedoch wurde dieser Text von 2 Teilnehmerinnen auf Skifahrer umgeschrieben und so wurde aus „Vizemeister“ schnell mal „Steifbeinfahrer“.
Am Schluss kamen dann noch die Mädels mit ihren Spielen. Mit dabei „Herzblatt“: Dabei hatten alle größten Spaß. Vor allem Mathias und Uwe mussten dran glauben. Leider ging nun auch dieser Abend zu schnell vorbei und es kam der Tag der Abreise.
Schon früh am Morgen mussten wir unsere sieben Sachen zusammenpacken, denn nach dem Skifahren blieb dafür nicht mehr viel Zeit. Heute ließ man alles gemütlich angehen, denn jeder wollte diesen Tag noch genießen. Große Erfolge konnten heute festgestellt werden. So gab es einige, die sich überwunden haben und eine „schwarze Piste“ gefahren sind. Andere trauten sich dies zwar nicht, fuhren dafür aber auf den anderen etwas flacheren  Pisten hervorragend.
Doch als man auf die Uhr blickte und feststellen musste, dass man abfahren musste, war man nicht mehr so froh, denn alle wären gerne noch einen Tag länger gefahren.
Gegen 20 Uhr brachen wir letztendlich auf und fuhren in die Nacht hinein. Früh am Freitagmorgen setzten wir die ersten sieben Teilnehmer wieder in Saarbrücken ab. Nun war das „ Friedhofskind“  an der Reihe. Auch sie ließ man wieder am örtlichen Friedhof laufen. Ob sie ihren Sarg gefunden hat, würde sich erst später herausstellen können... Etwa 20 Minuten später, durften auch die letzten Teilnehmer aus dem Bus aussteigen und jeder ging wieder seinen Weg.
Ob manche ihr Malheur überwunden haben, weiß niemand.
Doch eins sollte man wissen: Es war ein wunderbares Erlebnis und das Nachtreffen sollte nicht all zu lange auf sich warten lassen.
Wie ich aus gut unterrichteter Quelle erfahren habe, findet das Nachtreffen am Samstag, den 11.7 .09 ab 17 Uhr in Marpingen auf dem Kirmesplatz statt. Alle sind eingeladen zum Grillen, Trinken und Boulespielen. Hoffentlich werden wir wieder vom Wetter verwöhnt.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Adina Kurz, eine junge Teilnehmerin

Fotos zu diesem Bericht
11. DJK - Skifreizeit Churwalden / Graubünden 09 11. DJK - Skifreizeit Churwalden / Graubünden 09 11. DJK - Skifreizeit Churwalden / Graubünden 09 11. DJK - Skifreizeit Churwalden / Graubünden 09
Alle Bilder anzeigen
Foto
Logo der DJK-Marpingen
Weitere Berichte des Vereins
Die letzten Spielberichte